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  • 19.05.2015, 09:05 Uhr
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  • Münster / Düsseldorf
Ausbildungsvergütung

Große Unterschiede bei der Vergütung von Auszubildenden

Bei den Ausbildungsvergütungen gibt es in Deutschland weiterhin große Unterschiede. Vor allem zwischen dem Osten und dem Westen der Bundesrepublik sind die Differenzen in manchen Branchen nach wie vor enorm.

Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Auswertung von Tarifverträgen durch das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hervor. Die Spanne reicht von lediglich 515 Euro im ersten Ausbildungsjahr im Kfz-Gewerbe Thüringens bis zu 1.505 Euro im vierten Ausbildungsjahr im Bauhauptgewerbe West. In dieser Sparte wird sogar im Osten mit 1.056 Euro im vierten Lehrjahr üppig entlohnt.

Eine bundesweit einheitliche Vergütung bekommt der Nachwuchs nur in wenigen Branche, so etwa bei Banken, wo im dritten Ausbildungsjahr 1.025 Euro gezahlt werden. Auch bei Versicherungen (1.037 Euro) und in der Druckindustrie (994 Euro).

Insgesamt wurden die Ausbildungsvergütungen 2014 angehoben – meist zwischen zwei und 4,5 Prozent. Der WSI-Tarifexperte Reinhard Bispinck betonte, die aktuellen Ausbildungsvergütungen zeigten damit ähnliche Differenzierungen wie die Tarifgehälter.

(Jürgen Stilling, WN)


 


 

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