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  • 19.11.2013, 08:20 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Autobahnausbau

Stadt Münster korrigiert Stellungnahme zum A1-Ausbau

Die Stadtverwaltung Münster hat auf die Kritik am Entwurf der offiziellen Stellungnahme zum A1-Ausbau reagiert – und sie kurzerhand korrigiert. Oberbürgermeister Lewe: Verwaltung nimmt Sorgen aus der Bürgerschaft ernst!


Die Stadt hat den Entwurf der Stellungnahme zum geplanten sechsspurigen Ausbau der A1 zwischen Münster-Nord und Greven korrigiert. In einer Ergänzungsvorlage bezweifelt sie nicht mehr den prognostizierten Verkehrszuwachs von 41 Prozent bis zum Jahr 2025. "Die Verwaltung nimmt die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger ernst", erläutert Oberbürgermeister Markus Lewe die neue Fassung der Vorlage. Er hat mit der zuständigen Fachverwaltung gesprochen und mit ihr vereinbart, dass der strittige Punkt des prognostizierten Verkehrszuwachses aus der Vorlage gestrichen wird.

Stattdessen betont die neue Fassung der Vorlage jetzt noch deutlicher, dass sich die Verwaltung beim zuständigen Landesbetrieb Straßenbau NRW dafür einsetzen wird, dass auch im Bereich Nienberge der höchstmögliche Lärmschutz umgesetzt und auf dem Autobahn-Abschnitt zwischen Münster-Süd und Münster-Nord die aktiven Lärmschutzmaßnahmen nachgebessert werden. Außerdem sei im gesamten Stadtgebiet eine weitere Alternative mit aktivem Lärmschutz durch Verlängerung der Ausbaustrecke mit OPA-Straßenbelag ("Flüsterasphalt") zu untersuchen.

Die neue Vorlage wird bereits in den Sitzungen der Bezirksvertretung Nord und des Planungsausschusses am 19. November vorliegen. Die Entscheidung über die Stellungnahme der Stadt zum Ausbau der Autobahn trifft der Rat am 11. Dezember.

(Redaktion)


 


 

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