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  • 30.07.2014, 11:41 Uhr
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  • Münster / Münsterland
B 51

Für den Ausbau der Umgehungsstraße gibt der Bund 42 Millionen Euro frei

Das juristische Tauziehen um den Ausbau der Umgehungsstraße ist noch nicht beendet, bei der Finanzierung indes werden Pflöcke eingeschlagen. Mit 42 Millionen Euro wird der Ausbau der B 51 durch den Bund finanziert.

Ein großer Tag für Münster“, teilte die Münsteraner CDU-Abgeordnete Sybille Benning gemeinsam mit dem Warendorfer Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestages Reinhold Sendker am Dienstag mit. Der vierspurige Ausbau der B 51 n zwischen der Warendorfer und der Wolbecker Straße ist indes bei Anwohnern umstritten. Die Bürgerinitiative St. Mauritz versucht den Ausbau seit Jahren zu verhindern. Eine Klage von Anwohnern liegt vor, denen der Lärmschutz nicht ausreicht. Über die Klage will das Oberverwaltungsgericht Münster bis Ende 2014 entscheiden.

Sendker, der stellvertretender Vorsitzender des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages ist: „Nach Jahren zähen Ringens haben wir uns durchgesetzt.“ Die Ortsumgehung gehört zu den drei Straßenbauprojekten aus NRW im Ausbauplan, die der Bund auf den Weg gebracht hat. Münsters Oberbürgermeister Lewe hofft, dass die Bezirksregierung das Projekt zügig angeht: „Die Voraussetzungen hierfür liegen vor.“ Auch die Industrie- und Handelskammer (IHK) ist begeistert von der Finanzierungszusage. „Für die Wirtschaft ist diese Zusage ein großer Erfolg“, so der IHK-Präsident Karl-Friedrich Schulte-Uebbing. 

Intensive Gespräche in den letzten beiden Jahren

Ob die B 51 n in den Bundesausbauplan hineinkommen könne, war jahrelang fraglich, vor allem angesichts einer schwierigen Finanzsituation im Infrastrukturbereich, „aber jetzt sind wir dabei“, so Sybille Benning weiter.

Es habe im Hintergrund besonders der letzten beiden Jahre immer wieder intensive Gespräche gegeben, um auf die Bedeutung des Ausbaus der Ortsumgehung Münster hinzuweisen und um „Druck zu machen“, äußern sich die beiden CDU-Bundestagsabgeordneten Benning und Sendker zufrieden zum heutigen Ergebnis. Von ganz hoher Bedeutung für Münster, aber auch wichtig mit Blick auf die Vernetzung der Stadt Münster mit dem Münsterland und auf das tägliche Nadelöhr vor Münster im Bereich der Weiterführung nach Telgte, ergänzt Reinhold Sendker.

Bundesausbauplan
Die Ortsumgehung gehört zu den drei Straßenbauprojekten aus NRW im Ausbauplan, die der Bund nun nach Verkündigung des Haushaltsgesetzes 2014 am 18. Juli 2014 und auf der Grundlage der vom Bundeskabinett am 2. Juli 2014 beschlossenen Finanzplanung bis 2018 auf den Weg gebracht hat. Neben der Ortsumgehung Münster ist ferner die A 43, AK Herne – AS Recklinghausen/Herten sowie die A 3, AS Köln – Mülheim im neuen Ausbauplan.

(Klaus Baumeister, WN)


 


 

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