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  • 10.06.2014, 10:22 Uhr
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  • Münsterland / Deutschland
B2C-Händlerstudie 2013/2014

Konjunktur- und Geschäftsklima des Interaktiven Handels 2014 erreicht neues Rekordhoch

Facebook, Google+ und YouTube verhelfen den Interaktiven Händlern zur Steigerung des Bekanntheitsgrades

Die Nutzung von Social Media gewinnt für acht von zehn Unternehmen des Interaktiven Handels (2014: 81 Prozent; +11) auch in diesem Jahr wieder an Bedeutung, um die Beziehung zu ihren Kunden zu qualifizieren und weiter auszubauen. Insbesondere Facebook (2014: 99 Prozent; +6), Google+ (2014: 40 Prozent; -5) und YouTube (2014: 37 Prozent; -13) sind in diesem Zusammenhang aktuell die meist genutzten Social Media-Kanäle.

Als meist genannten Grund geben die Unternehmen „Steigerung des Bekanntheitsgrades“ an (2014: 33 Prozent; +14). Um diesem Ziel gerecht zu werden, hat die gleiche Anzahl an Unternehmen wie im Jahr 2013 ihren Personalbestand für Social Media (2014: 31 Prozent; +/-0) erhöht. Obwohl durch Social Media „nur“ noch bei jedem fünften Interaktiven Händler der Umsatz (2014: 20 Prozent; -4) gestiegen ist, denkt die Mehrheit der Unternehmen nicht über eine Abschaffung dieser Instrumente (2014: 55 Prozent; -7) nach. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Nutzung von Social Media möglicherweise ihren vorläufigen Höchststand erreicht hat.

Internationalisierung im Interaktiven Handel erreicht beachtliches Niveau

Der deutsche Interaktive Handel bekommt ein europäisches Gesicht und erstmalig wurde in diesem Jahr die Internationalisierung des Interaktiven Handels mit in die Studie aufgenommen. Die Auslandsaktivitäten der Unternehmen erreichen im Frühjahr ein beachtliches Niveau und die Tendenz ist weiter zunehmend. Acht von zehn Interaktiven Händlern (2014: 77 Prozent) haben bereits an Verbraucher im Ausland geliefert. Die meisten Lieferungen ins Ausland werden derzeit von Unternehmen getätigt, die technisch-orientierte Produkte (2014: 85 Prozent) vertreiben. Tendenziell lautet die Devise: Je höher Umsatz, Kunden- und Beschäftigungszahl, desto intensiver ist auch die Auslandstätigkeit der Unternehmen.

Insbesondere die Absatzmärkte Österreich (2014: 72 Prozent), Schweiz (2014: 48 Prozent) und Frankreich (2014: 31 Prozent) werden am häufigsten beliefert. Allerdings misst ein Großteil der Interaktiven Händler (2014: 64 Prozent) Auslandsaktivitäten derzeit nur eine „geringe Bedeutung“ für ihr Unternehmen bei.

„Durch die ab 13.6.2014 in Kraft tretende EU-Verbraucherrechte-Richtlinie gelten künftig europaweit die gleichen Verbraucherrechte im Online- und Versandhandel. Dies wird einen zunehmend europaweiten Interaktiven Handel mit sich bringen. Doch auch heute schon verzeichnen die deutschen Händler einen Anteil ausländischer Kunden von bis zu 20 Prozent und insbesondere Unternehmen aus dem Nord-Osten und Süd-Westen Deutschlands weisen eine stärkere Auslandsorientierung auf“, so Christoph Wenk-Fischer, bevh-Hauptgeschäftsführer.


 


 

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