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  • 26.06.2013, 08:08 Uhr
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  • Münster & Münsterland
Banken

Senkung der IT- und Prozesskosten stehen im Fokus der GAD

Bei der Generalversammlung des genossenschaftlichen IT-Dienstleisters GAD kündigte der Vorstandsvorsitzende Anno Lederer am Dienstag in Münster an: „Die Senkung der IT- und Prozesskosten in den Banken steht im Fokus der zukünftigen strategischen Arbeit der GAD.“

Anno Lederer verspricht den Volks- und Raiffeisenbanken, ihre Kosten im Blick zu haben. Schon heute biete das Verfahren „Bank 21“ viele Möglichkeiten Prozesse zu vereinfachen, warb Lederer für ein GAD-Produkt. Außerdem seien die Mitglieder und Kunden bereits durch die Senkung des Verarbeitungspreises für Buchungsposten zum 1. April dieses Jahres insgesamt um 25 Millionen € pro Jahr entlastet worden. Bis Ende 2015 sollen weitere jährliche Einsparungen von 10 bis 15 Millionen €  folgen.

Für 2012 zog Lederer eine Erfolgsbilanz: Der Umsatz der Unternehmensgruppe wuchs von 699 auf 715 Millionen € . Gleichzeitig verbuchte die GAD einen Gewinnsprung. Das Betriebsergebnis kletterte von 10,2 auf 15,8 Millionen € . Die GAD-Mitglieder profitieren von diesem Zuwachs, denn sie bekommen eine dreiprozentige Umsatz-Rückvergütung.

Trotz der 2012 „einvernehmlich“ beendeten Fusionsverhandlungen mit der genossenschaftlichen Rechenzentrale Fiducia (Karlsruhe) betonte Lederer die weiterhin gute Zusammenarbeit mit dem süddeutschen Unternehmen. Der GAD-Chef kündigte an, dass die Münsteraner eine deutliche Intensivierung dieser Kooperation auf ausgewählten Feldern anstreben.

(Redaktion)


 


 

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