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  • 07.03.2013, 10:10 Uhr
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  • Münster & Münsterland
Bebauung Südbad-Gelände

Wohn- und Stadtbau macht kein Angebot

Am Dienstag um 12 Uhr endete die Abgabefrist. Unklar ist aber weiterhin, wie viele private Investoren Interesse daran haben, ein neues Südbad am Inselbogen zu bauen. Stadtkämmerer Alfons Reinkemeier lehnte lehnte entsprechende Auskünfte unter Hinweis auf den „nicht öffentlichen“ Vorgang ab.

Bereits jetzt indes steht fest, dass sich der Wunsch der Bürgerinitiative „Südbad muss bleiben“ nicht erfüllen wird. Sie hatte per Bürgerantrag dafür plädiert, dass das städtische Unternehmen Wohn- und Stadtbau den Zuschlag für Bau und Betrieb erhalten soll, um die öffentlichen Interessen bei dem Bauvorhaben zu wahren. Die Wohn- und Stadtbau hat nach Recherchen unserer Zeitung aber kein Angebot abgegeben.

Erarbeitet wurde die grundlegende Idee eines privat finanzierten Badehauses im Südviertel von der Immobilien- und Bauträgerfirma Baakmann, basierend auf einem Architekturentwurf des Büros Fischbach. Das öffentliche nutzbare Bad sollte Bestandteil eines Gebäudekomplexes aus Wohnungen und Geschäften sein. Doch auch das Duo Baakmann/Fischbach soll dem Vernehmen nach kein Angebot abgegeben haben. Wie in Unternehmerkreisen zu hören ist, hat die Stadt in die Ausschreibung einige Details hineingeschrieben, welche die Rentabilität des Projektes schmälern.

So verlangt die Stadt Münster 660.000 Euro für das Grundstück des ehemaligen Südbades. Überdies gibt es genau festgelegte Modalitäten für den Schwimmbadbetrieb, ferner feste Vereinbarungen hinsichtlich der Nutzung des Bades für das Schulschwimmen samt entsprechender Vergütungen. Bislang weiß (nur) Alfons Reinkemeier, ob Unternehmen unter diesen Umständen ins Schwimmbadgeschäft einsteigen wollen.

(Klaus Baumeister)


 


 

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