Weitere Artikel
  • 17.11.2014, 09:24 Uhr
  • |
  • Münster / Münsterland
Beresa investiert 18 Millionen

Neues Autohaus am Albersloher Weg

Drei Schnäpse – und der Rohbau war am Freitagnachmittag besiegelt. Geschäftsführer Winfried Hötte und Bauleiter Stefan Kleine-König, der zur Feier des Tages den Richtspruch sprach, stießen auf einen bisher gelungenen Bauabschnitt für das neue Autohaus von Beresa an, das auch unter ökologischen Aspekten zukunftsweisend ist. „Bauherr, wie gefällt Ihnen der Bau?“, fragte Polier Stefan Kleine-König. Hötte sprach von einem Meilenstein in der 102-jährigen Beresa-Geschichte.

18 Millionen Euro investiert das Unternehmen am Albersloher Weg. Dort, wo in einem knappen Jahr ein neuer Stern aufgehen soll, weht zurzeit aber noch ein Richtkranz im Wind.

Das Richtfest war eine der Sternstunden im Baufortschritt. Das Ausmaß des Projektes wird deutlich. Dagmar Longerich, eine von drei Gesellschaftern der Unternehmensgruppe, staunte über den „erstaunlich schnellen Baufortschritt“.

Im September 2015 möchte das Autohaus seinen Betrieb am Albersloher Weg anrollen lassen. Der Zeitplan wird eingehalten, versichert Geschäftsführer Winfried Hötte, auch das Budget liege im Rahmen. Rund 100 000 Besucher erwartet er jährlich im neuen Autohaus.

»Wie es mal aussehen wird, können wir uns jetzt noch nicht vorstellen.«

Am Freitag aber wurde zunächst Handwerkern, Mitarbeitern und den „Oldies“ des Unternehmens im Neubau Vorfahrt eingeräumt. Letztere hoffen auf eine neuerliche Einladung, wenn das Haus eingeweiht wird. „Wie es mal aussehen wird, können wir uns jetzt noch nicht vorstellen“, erklärten Herbert Kramer und Josef Wessels.

Rund 180 der insgesamt 700 Mitarbeiter umfassenden Beresa-Gruppe sind in Münster beschäftigt und ziehen an den Albersloher Weg. Wobei aber die kaufmännischen Abteilungen schon ihre Schreibtische in einem benachbarten Verwaltungsgebäude bezogen haben, das Beresa ebenfalls im Zuge der Zukunftsgestaltung erworben hat.

Modern wird sich das Autohaus präsentieren, wenn es nach etwa 45 Jahren den Meckmannweg verlassen wird. Rund 100 riesige Fensterscheiben sorgen für eine optimale Präsentation. Jede der etwa vier Meter breiten und zwei Meter hohen Scheiben, schätzt Alfred Göcke von der Metallbaufirma aus Vreden, wiegt rund 400 Kilogramm. Ein Augenmerk beim Neubau wird auch auf den Energieverbrauch gelegt, der am Meckmannweg nach eigenen Angaben etwa 2,9 Millionen Kilowattstunden beträgt. Der geschätzte Verbrauch künftig soll bei etwa 1,9 Millionen Kilowattstunden liegen.

(WN)


 


 

Autohaus
Beresa
Rohbau
Investition
Mercedes

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Autohaus" - jetzt Suche starten:

Entdecken Sie business-on.de: