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  • 09.04.2014, 09:45 Uhr
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  • Münster
Beresa-Neubau

Spatenstich für Firmenzentrale mit Verspätung

Beresa feiert Freitag den ersten Spatenstich für die neue Firmenzentrale am Albersloher Weg. Ursprünglich sollte das Autohaus bereits stehen, doch die Planungen wurden noch mal komplett überarbeitet. Hauptgrund waren die hohen Realisierungskosten von 25 Millionen Euro.

Was lange währt, soll endlich gut werden. Das Unternehmen Beresa, einer der größten Mercedes-Händler Deutschlands, feiert am Freitag – mit zwei Jahren Verzögerung – den ersten Spatenstich für den nunmehr 18 Millionen Euro schweren Neubau am Albersloher Weg.

Die moderne Firmenzentrale entsteht auf einem 21 500 Quadratmeter großen Baugrundstück – dort, wo früher der SB-Verbrauchermarkt von Ratio war. Zusätzlich hat Beresa zwei benachbarte Bürogebäude an der Rösnerstraße erworben, in die unter anderem die zentrale Verwaltung mit rund 60 Mitarbeitern für alle 18 Filialen einziehen wird. Die bisherigen Mietverträge, unter anderem mit der Westfälischen Telefon-Gesellschaft, bleiben bestehen.

Umzug um zwei Jahre verschoben auf 2015

Ursprünglich sollte der Beresa-Neubau am Rande des Gewerbsgebietes Loddenheide bereits so gut wie fertig sein, der Umzug vom bisherigen Standort in Mecklenbeck war mal für Herbst 2013 anvisiert worden. Der soll nun im August oder September 2015 erfolgen. „Wir freuen uns auf den neuen Standort in hochfrequentierter Lage“, sagt Geschäftsführer Winfried Hötte.

Gleich mehrere Gründe hatten zu der Verzögerung geführt. Beresa ließ die ursprüngliche Planung der GOP-Architekten, die den ersten Wettbewerb gewonnen hatten, komplett überarbeiten. Ein Grund war, dass eines der erworbenen Bürogebäude integriert werden sollte, ein anderer waren Brandschutzbestimmungen. Der Hauptgrund indes lag darin, die hohen Baukosten in Zeiten der Eurokrise zu reduzieren. Die frühere Planung, die die Neuordnung der Beresa-Verwaltung nicht vorgesehen hatte, hätten Realisierungskosten von 25 Millionen Euro gehabt.

Neuer, überarbeiteter Entwurf spart Millionen

Beresa setzt den laut Hötte „deutlich überarbeiten Entwurf“, der gleich mehrere Millionen Euro einspart, mit anderen Architekten um, die in einem zweiten Wettbewerb ausgewählt wurden. Eine Einigung mit GOP steht noch aus. Ein erster Termin vor dem Landgericht hatte zu keiner Einigung geführt.

170 Mitarbeiter sollen in zwei Jahren in der neuen Firmenzentrale arbeiten, die aus einem großzügigen Wagenpark mit rund 200 Autos, dem Service- und dem Teilebereich bestehen soll. Für Hötte verkörpert der Neubau das „Autohaus der Zukunft“ – mit einer hohen Transparenz und kurzen Wegen gerade für die Kunden. Der Lkw-Betrieb von Beresa war bereits 2006 von Mecklenbeck nach Senden-Bösensell verlegt worden.

(Ralf Repöhler, WN)


 


 

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