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  • 02.11.2012, 13:31 Uhr
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Bertelsmann Fusion

Der neue Verlagsriese Penguin Random House

Zwei Weltmarkführer aus dem Verlagswesen schließen sich jetzt zusammen. Aus Bertelsmann und Pearson soll ein neues Unternehmen werden mit Namen Penguin Random House. Bertelsmann will jedoch das Sagen im neuen Konzern behalten.

Vor allem für das US-Geschäft wird die Mega-Fusion eine wichtige Bedeutung haben. Dabei zählt Pearson mit seiner Buchsparte Penguin bereits als größter Verlag für Literatur und Sachbücher weltweit. Die Bertelsmann Random-House-Gruppe beinhaltet über 45 Verlage weltweit mit 800 Beschäftigten. Jeden Monat erscheinen 200 neue Bücher des großen Verlages. Mit der Fusion werden beide Unternehmen zusammengelegt und es entsteht die Penguin Random House Gruppe.

Kontrolle bleibt bei Bertelsmann

Bertelsmann will im neuen Unternehmen die Kontrolle behalten mit 53 Prozent der Anteile. Für den britischen Pearson Konzern bleiben dann nur noch 47 Anteile. Chef des neuen Unternehmens soll derzeitiger Random-House-Leiter Markus Dohle werden. Vor allem auf dem Markt der elektronischen Bücher wird der Fusion eine wichtige Bedeutung zugesprochen. Hierbei geht es nicht nur darum, die Kosten zu reduzieren, sondern auch gegen Amazon ein wichtiger Konkurrent zu werden.

Die Leiter des neuen Unternehmens hoffen, künftig schlagkräftig gegenüber Amazon und dem Kindle-Geschäft mit elektrischen Büchern zu sein. Derzeit liegen die Einnahmen bei Penguin für elektronische Bücher bei 20 Prozent. Auch Random House macht bisher im ersten Halbjahr 947 Millionen Euro Umsatz in diesem Bereich. Der komplette Umsatz des neuen fusionierten Unternehmens soll dann bei drei Milliarden Euro liegen.

(Christian Weis)


 


 

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