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  • 30.03.2015, 06:15 Uhr
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  • Münsterland / Ahlen
Berufliche Weiterentwicklung

„Beratung zur beruflichen Entwicklung“ in Ahlen wird ausgeweitet

Ein Trio unterstützt in Ahlen ab sofort diejenigen, die sich beruflich verändern wollen. Damit kann Marithres van Bürk-Opahle, die bisher allein in der Bildungsberatungsstelle des Trägerverbundes Frau und Beruf e.V./ impulse e.V. tätig war, nun der großen Nachfrage gerecht werden.

Neu im Team sind Cornelia Lindstedt und Wilhelm Reichmann. Lindstedt ist Sozialarbeiterin und Mediatorin mit langjähriger Erfahrung in der Beratung und Begleitung von Menschen im Berufsleben. Sie verstärkt die Bildungsberatungsstelle von Frau und Beruf e.V./ impulse e.V. am Kirchplatz. Reichmann, mit fundiertem Wissen rund um Erwerbsverläufe ausgestattet, steht bei der VHS Ahlen zur Verfügung. Seine Beratungen finden im Gründungszentrum an der Beckumer Straße statt.

Marithres van Bürk-Opahle von Frau und Beruf e.V. freut sich über die Unterstützung: „Die Nachfrage ist hoch, aktuell befinden sich 27 Frauen und Männer im Beratungsprozess. Das ist allein nicht zu schaffen.“ Die Themen in der Beratung sind vielfältig: „Derzeit habe ich einige Ratsuchende mit einer Burn-out-Problematik. Auffallend häufig kommen auch gut ausgebildete Frauen, zum Teil mit Hochschulabschluss, die das Gefühl haben, nach der Elternzeit in einem Minijob festzustecken oder Über-50-Jährige, die Sorge haben, ihren derzeitigen Job nicht bis zur Rente ausüben zu können.“

Seit 2013 bietet das Land NRW die kostenlose Beratung an. „Das Programm steht allen Menschen in Nordrhein-Westfalen offen, die sich beruflich verändern möchten. Auch Frauen und Männern, die ihren Berufsweg wegen der Betreuung von Kindern oder aufgrund der Pflege eines Angehörigen länger als ein Jahr unterbrochen haben“, erklärt Anke Breitkopf von der Regionalagentur Münsterland. „Darüber hinaus erhalten Zugewanderte erste Informationen, wie sie ihre im Ausland erworbene Berufsqualifikation in Deutschland anerkennen lassen können.“

Finanziert wird das Angebot vom Arbeitsministerium NRW mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Neben der Beratung zur beruflichen Entwicklung geben die beiden Beratungsstellen auch den Bildungsscheck NRW und die Bildungsprämie aus.

(Redaktion)


 


 

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