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  • 10.06.2013, 11:41 Uhr
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  • Münster & Münsterland
Berufsorientierung für Schüler

Dritte Betriebsrallye in Münsters Südwesten

In mehrere Unternehmen reinschnuppern können die Schüler der Friedensschule, der Geistschule und der Karl-Wagenfeld-Realschule in den ersten beiden Juliwochen. 45 Unternehmen bieten im Rahmen einer „Betriebs-Rallye“ fast 200 Praktikumsplätze an.

Über das Thema Berufswahl hat sich Nicole Heinrichs schon Gedanken gemacht – und ist bei zwei ganz unterschiedlichen Berufen angekommen, die sie sich vorstellen könnte: Konditorin oder Journalistin. Klarheit sollen der Neuntklässlerin von der Karl-Wagenfeld-Realschule jetzt mehrere zweitägige Kurzpraktika in Betrieben in Münsters Südwesten geben. Eines will die Schülerin am liebsten in der Konditorei Issel absolvieren, eines bei den Westfälischen Nachrichten, sagt sie.

Möglich macht das Reinschnuppern in die Berufswelt die Betriebs-Rallye, die von der Stiftung Bürger für Münster organisiert wird. Der Auftakt dazu war am Freitag in der Geistschule. Es ist bereits die dritte Rallye, die die Stiftung in diesem Jahr ausrichtet, und es ist ein neuer Rekord: Erstmals nehmen drei Schulen daran teil – neben der Karl-Wagenfeld-Realschule und der Geistschule ist die Friedensschule die Dritte im Bunde. Das Projektteam, bestehend aus Dagmar Fleck-Smit, Jutta Hennrich, Hans-Peter Kosmider und Wilken Werth, hat 45 Unternehmen für die Betriebs-Rallye gewonnen, die zusammen fast 200 Praktikumsangebote für die 45 Schüler anbieten.

Unternehmen stellen sich vor

Bevor es in den ersten beiden Juliwochen in die Betriebe geht, gab es am Freitag zunächst jede Menge Informationen zu den Unternehmen und den Berufen. In vier Gruppen – Handwerk, Gesundheitswesen, kaufmännische Berufe und Einzelhandel/Gastronomie – stellten sich viele der Unternehmen vor. „Wenn Schüler bei uns ein Praktikum gemacht haben, ist der Schritt in die Ausbildung viel leichter“, sagt Bernadette Voß aus der Personalabteilung von Beresa. „Sie sind sich dann viel sicherer, welchen Weg sie einschlagen wollen.“

Nach dem Schulabschluss seinen eigenen Weg einzuschlagen, dafür plädierte auch Unternehmer Johann Friedrich Knubel. „Habt keine Angst vor einer Entscheidung für einen Beruf, für eine Ausbildung“, sagte er den Schülern. Nur keine Entscheidung zu treffen sei falsch, „denn dann würdet ihr nicht vorankommen.“

Ihre Entscheidung zugunsten der Kurzpraktika dokumentierten die Schüler auf Wahlzetteln und vergaben dabei die Prioritäten eins bis fünf. Hans-Peter Kosmider war zuversichtlich, dass die meisten Praktikumswünsche erfüllt werden können.

(Sandra Peter)


 


 

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