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  • 11.02.2015, 10:36 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Bevölkerungsstatistik

Münsters Bevölkerung wächst weiter

Ende 2014 gab es exakt 300.267 Münsteranerinnen und Münsteraner. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Bevölkerungszahl damit um 1.749 Personen (0,6 Prozent). Das sind die aktuellen Daten, die das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung der Stadt Münster jetzt vorlegt.

Ein Blick in die Bevölkerungsstruktur zeigt, dass die Stadt jung bleibt. Mehr als ein Drittel (37 Prozent) der Menschen war Ende 2014 jünger als 30 Jahre. "Die Hochschulen, interessante Ausbildungsplätze und das Image der Stadt tragen dazu bei, dass viele junge Menschen zu uns ziehen", sagt Oberbürgermeister Markus Lewe. Senioren im Alter von 70 und mehr Jahren machten einen Anteil von 13,2 Prozent der Bevölkerung aus. Nimmt man noch die sogenannten "jungen Alten" im Alter von 60 bis 70 Jahren hinzu, so liegt der Wert bei 22,1 Prozent.

Interessant ist auch der Blick in die Stadtbezirke und die Stadtteile. Die meisten Münsteranerinnen und Münsteraner (41 Prozent) wohnten Ende 2014 im Stadtbezirk Mitte. Vor allem die Innenstadt (Altstadt und Innenstadtring) hat seit 2010 mit rund 7 Prozent stetig Einwohnerinnen und Einwohner gewonnen. Stadtdirektor Hartwig Schultheiß: "Die Bemühungen um mehr Wohnraum in der Innenstadt zeigen Wirkung."

Auch die Außenstadtteile sind gewachsen

Doch auch die Außenstadtteile sind in den vergangenen vier Jahren gewachsen. In Sentrup stieg die Bevölkerung seit 2010 um 15,1 Prozent, in Gievenbeck um 12,3 Prozent, in Albachten und Roxel um rund 9 Prozent und in Angelmodde um 7,6 Prozent. Der bevölkerungsreichste Stadtteil war am Jahresende Gievenbeck mit 21 155 Einwohnerinnen und Einwohnern, gefolgt vom Kreuzviertel (12 524) und von Coerde (10 555). Am kleinsten ist der Stadtteil Hafen mit 1045 Einwohnerinnen und Einwohnern.

Übrigens, Münsters Bevölkerungsentwicklung ist ein ausgesprochen dynamischer Prozess: 19 176 der 300 267 Menschen, die Ende 2014 in Münster wohnten, waren erst seit weniger als einem Jahr in der Stadt. Fast die Hälfte (45 Prozent) der Neu-Münsteraner war zwischen 18 und 25 Jahre alt; 14,4 Prozent (2762) waren am Jahresende noch nicht einmal ein Jahr alt. Die Neu-Münsteraner brachten Bewegung in die Stadtgesellschaft, gaben ihr ein junges Gesicht und sorgten für den Austausch der Bevölkerung, der typisch ist für eine Universitäts- und Bildungsstadt mit vielen mobilen Einwohnerinnen und Einwohnern.

Die aktualisierte "Statistik für Münsters Stadtteile" zum Thema Bevölkerung ist im Internet abrufbar.

(Stadt Münster)


 


 

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