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  • 02.10.2013, 10:46 Uhr
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  • Münsterland
Bevölkerungswanderung

2012 zogen 16.000 Menschen von Ostdeutschland nach NRW

Im Jahr 2012 zogen 16 086 Menschen von Ostdeutschland (ohne Berlin) nach Nordrhein-Westfalen, in die entgegengesetzte Richtung waren es 15 174 Personen.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich des Tages der Deutschen Einheit (3. Oktober 2013) mitteilt, lag der Wanderungssaldo, also die Differenz zwischen Zu- und Fortzügen, damit bei 912 Personen.

Seit 1991 zogen jährlich mehr Menschen aus den fünf östlichen Bundesländern nach Nordrhein-Westfalen als in die entgegengesetzte Richtung. Den höchsten Wanderungsgewinn verzeichnete NRW im Jahr nach der deutschen Wiedervereinigung (1991: +29.849).

Auch die absolute Zahl der Wanderungen von Ostdeutschland nach NRW war im ersten Jahr nach der Wiedervereinigung mit 41.372 am höchsten. Danach nahm die Zahl der Zuzüge bis 1997 fast kontinuierlich ab und stieg dann bis zum Jahr 2001 wieder an. In den letzten Jahren waren diese Wanderungszahlen rückläufig und erreichten im Jahr 2012 mit 16.086 Zuzügen ihren bisher niedrigsten Wert.

(Redaktion)


 


 

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