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  • 11.03.2013, 10:42 Uhr
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  • Münster & Münsterland
Bezahlbarer Wohnraum

Studenten schlagen Leerstandsmelder für Münster vor

Fehlender bezahlbarer Wohnraum ist eines der größten Probleme Münsters. Da in den kommenden zwei Jahren über 5.000 Studierende zusätzlich in die Domstadt kommen, wird sich die Situation weiter zuspitzen.

Darüber hinaus gehört Münster zu den vier Städten in NRW, die entgegen dem allgemeinen Trend weiter wachsen.

Um eine breite Debatte über preiswerten und sozialen Wohnraum in Münster anzuregen und ihn vielleicht sogar zu generieren, schlägt die Hochschulgruppe „Mehr Demokratie“ in einer Pressemitteilung vor, einen sogenannten „Leerstandsmelder“ für Münster anzulegen. Es gehe darum, eine Aktionsgruppe zu gründen, welche die langfristige Betreuung der Leerstandsmeldungen onlinebasiert auch für Münster übernimmt. Alle Informationen dazu und die Möglichkeit mitzuplanen, gibt es auf einem Koordinationstreffen am Dienstag (12. März) um 18 Uhr im Seminarraum F043 im Keller des Fürstenberghauses.

„Ein Leerstandsmelder sorgt nicht nur dafür, dass Leerstand ans Tageslicht kommt, sondern die Bürgerinnen und Bürger legen ihn selbst offen und können die Gründe für den Leerstand unter sozialen und ökonomischen Gesichtspunkten diskutieren und politisch bewerten“, wird Jörg Rostek, Vorstandsmitglied von Mehr Demokratie NRW, in der Mitteilung zitiert. So behebe ein Leerstandsmelder das Wohnraumproblem zwar nicht grundsätzlich, könne aber verborgenen Wohnraum sichtbar machen.

(Redaktion)


 


 

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