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  • 14.04.2014, 11:54 Uhr
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  • Münster / Münsterland
BGM ist ausbaufähig

Medizinische Angebote am Arbeitsplatz und gesunde Ernährung sind gefragt

„Fachkräftemangel“, „war of talents“ oder „Work-Life-Balance“: Angesichts der aktuellen Arbeitsmarktsituation in Deutschland feilen große und mittelständische Unternehmen zunehmend an ihrer Reputation als guter Arbeitgeber.

Dabei rückt das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) stärker in den Fokus. Das belegen die Ergebnisse der repräsentativen Continentale-Studie in Zusammenarbeit mit TNS Infratest, die neben den jährlichen Trendfragen in 2013 den Aspekt der Gesundheitsangebote im Unternehmensumfeld beleuchtet haben. Befragt wurden bundesweit 1.290 Personen.

BGM ist in deutschen Unternehmen durchaus ein Thema und wird auch in Ansätzen umgesetzt: 59 Prozent der deutschen Beschäftigten sagen, dass ihr Betrieb sie durch flexible Arbeitszeiten bei der Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben zu unterstützen versuche. Auch ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze stehen mit 56 Prozent immerhin gut der Hälfte der Arbeitnehmer zur Verfügung, medizinische Angebote wie Impfungen oder Gesundheitschecks werden 47 Prozent im Unternehmensumfeld angeboten. Darüber hinausgehende Angebote der Unternehmen werden allerdings rar: Jeweils noch 39 Prozent der Befragten geben an, gesundheitsorientierte Seminare – wie zum Thema Stressbewältigung oder Zeitmanagement – belegen zu können oder Angebote zur gesunden Ernährung im Betrieb vorzufinden. 

Ergonomischer Arbeitsplatz, felxible Arbeitszeiten und gesundes Essen sind am wichtigsten

Dabei dürfte es auch gerne mehr sein: Von den Beschäftigten, die entsprechende Angebote nicht erhalten, wünschen sich 81 Prozent medizinische Angebote an der Arbeitsstelle. Auf gesunde Ernährung zum Beispiel in der Kantine legen 77 Prozent Wert, 70 Prozent stehen Seminaren sehr offen gegenüber. Und dass in den Pausen beispielsweise Entspannungsübungen angeboten werden, wünschen sich 57 Prozent. Geht es darum, sich absolut gesehen für die drei wichtigsten Maßnahmen zu entscheiden, führen die gesunde, ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes (63 Prozent), flexible Arbeitszeiten (59 Prozent) und gesundes Essen (50 Prozent) das Ranking an. Unabhängig von persönlichen Präferenzen halten aber alle Befragten jede abgefragte Maßnahme des BGM für sinnvoll (Zustimmung zwischen 69 und 93 Prozent).

(Redaktion)


 


 

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