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  • 08.07.2013, 16:27 Uhr
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  • Münster & Münsterland
Bundesverkehrswegeplan

IHK Nord Westfalen kritisiert Entscheidung des Landes zur A 52

„Enttäuscht“ zeigt sich die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen von der heute (8. Juli) verkündeten Entscheidung der Landesregierung, den Ausbau der A 52 bei Gladbeck nicht für den Bundesverkehrswegeplan 2015 anzumelden.

„Das ist ein herber Rückschlag für unsere Bemühungen um eine bessere Standortqualität im nördlichen Ruhrgebiet“, sagte Joachim Brendel, Geschäftsführer des Bereichs Handel und Verkehr bei der IHK Nord Westfalen. So lange die letzte Lücke nicht geschlossen sei, können die A 52 ihre volle positive Wirkung für die regionale Wirtschaft nicht entfalten. Mit dieser Entscheidung gegen den nördlichen Teilabschnitt sei der Ausbau der Bundesstraße 224 von Gelsenkirchen-Buer bis zur A 2 de facto für die nächsten zehn Jahre auf Eis gelegt, kritisierte Brendel. Das sei „das falsche Signal“ für Investitionen und neue Arbeitsplätze, die das nördliche Ruhrgebiet dringend benötige.

„Positiv“ reagierte der Verkehrsexperte auf die Aussage des NRW-Verkehrsministers, am Ausbau des mittleren Teilabschnitts der A 52 zwischen A2 und A 42 festzuhalten. „Besonders durch der Verknüpfung der A 52 und der A 2 zu einem leistungsfähigen Autobahndreieck wird die Situation sowohl für den Güter- als auch den Personenverkehr deutlich verbessert“, betonte Brendel.

(Redaktion)


 


 

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