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  • 06.02.2015, 09:12 Uhr
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  • Münster / Berlin
BVMW Jahresempfang

3.300 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Diplomatie erwartet

Mit der Rekordzahl von über 3.300 Anmeldungen setzt der Jahresempfang des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) im politischen Berlin Maßstäbe. "Parlamentarier, Spitzenpolitiker und Diplomaten aus aller Welt zeigen ihre Verbundenheit mit dem unternehmerischen Mittelstand in unserem Land. Das ist ein klares Signal an die Bundesregierung", betont BVMW-Präsident Mario Ohoven.

Der BVMW, der in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen feiert, erwartet heute zum größten Unternehmerempfang der Bundeshauptstadt über 3.300 Mittelständler, Spitzenpolitiker aller Parteien, Diplomaten und weitere hochrangige Gäste, darunter über 100 Abgeordnete des Deutschen Bundestages und 70 Botschafter. Zu den Gästen sprechen EU-Digital-Kommissar Günther Oettinger, Vize-Kanzler und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, Grünen-Vorsitzender Cem Özdemir und Mittelstandspräsident Mario Ohoven.

Umfrage: Mindestlohn gefährdet Arbeitsplätze im deutschen Mittelstand

Ohoven stellt auf dem Jahresempfang eine aktuelle INSA-Umfrage im Auftrag des BVMW vor. Die Ergebnisse seien eine "bittere Pille für Schwarz-Rot". Laut Umfrage befürchtet mehr als ein Drittel (36 Prozent), dass ein gleicher Mindestlohn für alle Branchen und Regionen Arbeitsplätze in Deutschland gefährde. Vier von zehn Befragten (44 Prozent) meinen, der Mindestlohn werde die Bürokratie in kleinen und mittleren Unternehmen noch vergrößern.

"Beim Mindestlohn stehen nicht einmal die eigenen Wähler hinter der Großen Koalition", so Ohoven. 53 Prozent der Unions-Wähler und 42 Prozent der SPD-Wähler erwarten durch den Mindestlohn mehr Bürokratie im Mittelstand. Ohoven: "Auch das Votum zur Rente sollte die Bundesregierung nachdenklich stimmen." Der repräsentativen Umfrage zufolge kann sich jeder Fünfte (22 Prozent) vorstellen, auch über 67 hinaus zu arbeiten, bei den Befragten ab 55 Jahren sind es 26 Prozent. Das gilt gleichermaßen für die Wähler von Union und SPD.

Neuer BVMW-Bundesgeschäftsführer Politik

Der Vorstand des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) hat heute Prof. Dr. Wolfgang Reinhart zum neuen Bundesgeschäftsführer Politik berufen. "Mit Prof. Reinhart konnten wir für unseren Verband einen profilierten und erfolgreichen Kommunal-, Landes-, Bundes- und Europapolitiker gewinnen", betonte Mario Ohoven. Prof. Reinharts langjährige Erfahrung auf allen politischen Ebenen werde für den BVMW in Berlin und Brüssel von großem Nutzen sein.

Prof. Dr. Wolfgang Reinhart (CDU) gehört seit 1992 dem Landtag von Baden-Württemberg an. Nach seiner Zeit als Staatssekretär im Stuttgarter Finanzministerium war Prof. Reinhart von 2005 bis 2011 Minister für Bundes-, Europa- und internationale Angelegenheiten sowie Bevollmächtigter des Landes Baden-Württemberg beim Bund; in dieser Funktion koordinierte er alle 16 Bundesländer im Vermittlungsausschuss in Berlin. Als Wirtschaftsanwalt ist der promovierte Jurist und Honorarprofessor Begründer der Anwaltskanzlei Reinhart Kober Großkinsky.

(ots / BVMW)


 


 

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