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  • 06.03.2015, 10:21 Uhr
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  • Münster / Berlin
CEO Reputation Studie

Externes CEO-Engagement hilft Unternehmensruf und Recruiting

81 Prozent der befragten Führungskräfte weltweit sind davon überzeugt, dass Ruf und Sichtbarkeit der Geschäftsführung auf die Reputation des Unternehmens einzahlen. Dies zeigt die internationale Studie "The CEO Reputation Premium: Gaining Advantage in the Engagement Era" von Weber Shandwick in Zusammenarbeit mit KRC Research.

Die Vielzahl digitaler Plattformen, über die Führungskräfte heutzutage mit Stakeholdern kommunizieren , und die steigende Nachfrage nach entsprechenden Inhalten führen dabei zu einem neuen Verständnis von CEO-Reputation.

„Oft wird die Sichtbarkeit eines CEOs immer noch mit seiner Berühmtheit verwechselt. Es geht heutzutage aber vielmehr um die Glaubwürdigkeit, die Führungskräfte über verschiedene Kanäle nach innen und außen aufbauen“, so Thorsten Düß, Director Corporate Communications und CEO-Experte bei Weber Shandwick. „Die Sichtbarkeit von CEOs bedeutet heute medial präsent zu sein, und das über alle Kanäle hinweg.“

Warum CEO-Reputation wichtig ist

CEO-Reputation stellt einen der wertvollsten Wettbewerbsvorteile dar. 81 Prozent der Befragten geben an, dass ein öffentlich zugängliches Online-Profil des CEOs essentiell ist. Gut die Hälfte der Teilnehmer ist davon überzeugt, dass die Reputation des CEOs in den nächsten Jahren wichtiger wird als die des Unternehmens. Damit steht der Erfolg eines Unternehmens unmittelbar im Zusammenhang mit seinem CEO. Die Befragten schätzen, dass 44 Prozent des Unternehmensmarktwertes auf die Reputation der Geschäftsführung zurückzuführen ist. Ein starker Ruf steigert demnach nicht nur den Wert, sondern hält Mitarbeiter im Unternehmen (70 %) und zieht neue Talente an (77 %).

„Die Art und Weise, wie Menschen mit Unternehmen, Marken und Produkten interagieren, wird immer weiter verschmelzen“, so Düß. „Diese Studie zeigt, wie wichtig es ist, einen CEO zu haben, der greifbar ist, der als Unternehmensstimme fungiert und auf diese Weise die Unternehmensreputation in der Engagement-Ära positiv beeinflusst und voranbringt.“

Bescheidenheit zahlt sich aus

Eine positive CEO-Reputation ist jedoch nicht gleichbedeutend mit großem Ego oder Berühmtheit. Eine Medienrecherche von Weber Shandwick hat ergeben, dass 2014 ein Rekordjahr war, wenn es um die Bescheidenheit von CEOs in den Medien ging. „Bescheidenheit ist unter CEOs in“, so Julian Lambertin, Head of Strategy & Analytics bei Weber Shandwick. Wie die Studie bestätigt, sagen Führungskräfte mit hoch angesehenen Geschäftsführern sechs Mal eher, dass ihre Chefs bescheiden sind, als die Führungskräfte mit weniger angesehenen CEOs.


 


 

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