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  • 06.03.2015, 10:21 Uhr
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  • Münster / Berlin
CEO Reputation Studie

Externes CEO-Engagement hilft Unternehmensruf und Recruiting

Der öffentliche Auftritt eines CEOs bildet den Grundstein für Reputation

82 Prozent der befragten Führungskräfte sehen Vorträge in der Öffentlichkeit als oberste Priorität, wenn es um die Kommunikation mit externen Stakeholdern geht. Dabei sollten CEOs stets eruieren, welche Plattformen, unter den Aspekten des Zeitmangels und der natürlich bedingten Risikoscheu der CEOs, für ihr Auftreten am besten geeignet sind. Zu den Aktivitäten, die strategisch wichtige Möglichkeiten für CEOs darstellen, gehören unter anderem:

Externe Aktivitäten, die für CEOs wichtig sindZustimmung globaler Führungskräfte in %
Vorträge/ Präsentationen innerhalb und außerhalb der Branche halten82
Für die Medien zugänglich sein71
Auf der Unternehmensseite sichtbar sein68
Neue Erkenntnisse und Trends mit der Öffentlichkeit teilen67
Aktiv in der näheren Umgebung des Unternehmensstandortes sein64
Auf dem unternehmenseigenen Video-Kanal sichtbar sein63
Führende Stellungen außerhalb des Unternehmens bekleiden53
Öffentlich gesellschaftliche Belange kommentieren52
In Social Media aktiv sein43
Öffentlich Position zu Politik und politischen Fragen beziehen36

Regionale Unterschiede

Global angelegt, zeigt die Studie im Vergleich einzelner Regionen deutliche Unterschiede:

Im Vergleich zu Führungskräften aus Europa (36 %), Asien (31 %) oder Lateinamerika (34 %) werden nordamerikanische Manager in Leitungspositionen als wesentlich aktiver (47 %) eingestuft, wenn es um eine bessere Kommunikation nach innen und außen geht.

73 Prozent der deutschen Befragten denken, dass ihr CEO ein öffentliches Profil haben sollte, damit das Unternehmen höher angesehen wird. Dies liegt deutlich unter dem globalen Durchschnitt (81 %).

Sichtbarkeit und Engagement der CEOs im Internet sind für 72 Prozent der deutschen Manager wichtig. Damit liegt Deutschland über dem europäischen Durchschnitt von 68 Prozent, jedoch genau im globalen Schnitt (72 %).

Den Studienteilnehmern zufolge sind nordamerikanische CEOs Vorreiter im offenen Gespräch mit den Medien. Doch die anderen Regionen holen auf: Vier von zehn europäischen Führungskräften (41 %) und etwa die Hälfte der Befragten aus der Asia-Pacific-Region sowie aus Lateinamerika (jeweils 49 %) geben an, ihre CEOs seien heute öfter bereit mit den Medien zu kommunizieren als noch vor einigen Jahren. Deutschland liegt mit 52 Prozent über dem internationalen Durchschnitt.

In Bezug auf die Online-Nutzung ist es für 33 Prozent der Befragten extrem wichtig, dass ihre CEOs in Social Media aktiv sind. Damit liegen die deutschen Ergebnisse weit über dem globalen Durchschnitt von 17 Prozent und noch weiter vorm europäischen Vergleich (12 %).

(ots / Weber Shandwick)


 


 

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