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  • 08.05.2013, 10:39 Uhr
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  • Münster
Dauerbaustelle in Hiltrup

An der Osttor-Brücke ist Besserung in Sicht

Noch in dieser Woche könnte der Verkehr auf die südliche Straßenseite der Osttor-Brücke verlegt werden. Die Autos würden dann über den frisch verlegten Asphalt fahren und nicht mehr über den Flickenteppich, der sich durch die immer neuen Ausbesserungsarbeiten während des langen Winters gebildet hat.

Drei Werktage müssen die Autofahrer noch überstehen – dann wird es wieder besser für sie auf der Osttorbrücke. Das verspricht zumindest das städtische Tiefbauamt. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dieses Nadelöhr zu entschärfen“, erklärt Ludger Niehoff.

Der Leidensdruck in den Stoßzeiten, wenn morgens und nachmittags am meisten Verkehr über die Brücke führt, ist enorm. So stauten sich zeitweise die Autos von der Baustellenampel in Höhe des Reisebüro Brüggemann bis zur Rubensstraße.

Auch vor der Kreuzung mit der Glasuritstraße und der Hülsebrockstraße stauten sich die Autos am Morgen. Die Schlange reichte zurück bis zur Abfahrt Zum Hiltruper See.

Enger geht es im Kreuzungsbereich auch nicht. Seit einigen Tagen gibt es dort lediglich eine einzige Fahrspur – wo sich normalerweise der Verkehr auf drei Fahrspuren auffächert. „Wir hoffen, dass wir Anfang kommender Woche zumindest wieder eine Rechtsabbiegerspur hinbekommen“, bittet das Tiefbauamt um Geduld.

Gearbeitet wird bei sommerlichen Temperaturen an mehreren Stellen des Osttors. Vermutlich gegen Ende der Woche kann die Baustellenampel im Bereich Ringstraße abgebaut werden, kündigt Niehoff an. Das würde nicht nur in diesem Bereich für Entlastung sorgen. Eng verbunden wäre ein zweiter Schritt.

Der Verkehr könnte noch in dieser Woche auf die südliche Straßenseite der Brücke verlegt werden. Die Autos würden über die frisch verlegten Asphalt fahren und nicht mehr über jene Huckelpisten, die sich durch die immer neuen Ausbesserungsarbeiten während des langen Winters gebildet hat. Löcher konnte das Tiefbauamt lediglich mit kaltem Asphalt stopfen. Das Resultat: Das Tempolimit wird eingehalten, weil kein vernünftiger Autofahrer auf dieser Strecke mehr als 30 Stundenkilometer fahren würde. Seit September 2012 ist das Osttor eine Großbaustelle.

(Michael Grottendieck)


 


 

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