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  • 28.05.2013, 14:35 Uhr
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Deutsche Finanz Norm

[pma:], DEFINO und das DIN

[pma:] bietet seinen Partnern ein neues, zukunftsweisendes Dienstleistungs-Angebot. Ab 1. Mai 2013 haben alle [pma:]-Partner die Möglichkeit, ihre Kunden nach dem Regelwerk und mit der Analysesoftware von DEFINO Deutsche Finanz Norm® zu beraten.

Seine Freude über die vereinbarte Kooperation begründet [pma:]-Chef Dr. Bernward Maasjost mit der besonderen Stellung, die DEFINO unter den Analysetools einnimmt. Auf der Basis des DEFINO-Regelwerkes erarbeitet im Deutschen Institut für Normung (DIN) in Berlin der Arbeitskreis DIN Spec 77222 in diesem Jahr Standards für die Finanzberatung von Privathaushalten. Mitglied des Arbeitskreises ist neben Verbraucherschützern, Wissenschaftlern und anderen Experten aus der Praxis auch Dr. Bernward Maasjost.

Die Ursprünge von DEFINO Deutsche Finanz Norm

Objektivität, Kundenzufriedenheit, Verbraucherschutz und Beratungsqualität suchen nach einer Orientierung und einem klaren Maßstab. Darauf fußt der Ursprung der DeFiNo Deutsche Finanz Norm®. Die aktuelle Situation verlangt nach objektiven und nachvollziehbaren Beratungsstandards, nach Vorgaben, die normativen Charakter haben. Aus diesem Anspruch heraus wuchs der Wunsch, das „Prüfungs- und Zertifizierungsverfahren“ beim DIN und somit in einem offiziellen Verfahren durch Beteiligung der Öffentlichkeit, des Verbraucherschutzes und der Wissenschaft zu durchlaufen.

Es lag nahe, dem entwickelten Arbeitsmittel den Namen DEFINO Deutsche Finanz Norm® zu geben und diesen schützen zu lassen. Der Anspruch des Namens freilich ist ein öffentlicher: Eine Norm kann nie nur im Besitz eines Unternehmens sein; es liegt ja eben in der Natur einer Norm, dass sie Standards über Unternehmensgrenzen hinweg setzt.

DEFINO und die Verbraucher

Mehr als 20.000 Privathaushalte wurden bereits nach dem DEFINO-Regelwerk beraten. Die Resonanz ist überaus positiv:

  • Mehr als 95 % aller beratenen Personen sind bereit, alle wesentlichen Informationen incl. aller Fremdverträge preiszugeben, um aus der DEFINO-Analyse ihr unverfälschtes wirtschaftliches „Blutbild“ zu erhalten.
  • Rund 94 % halten die klaren und objektiven Standards von DEFINO Deutsche Finanz Norm® für wichtig und wertvoll.

Die Verbraucher schätzen insbesondere die Transparenz und die Verbindlichkeit der Analysen nach DEFINO. Dabei ist festzuhalten, dass die DEFINO-Analyse vor der Produktempfehlung endet. DEFINO empfiehlt Produktklassen und gibt wesentliche Produktmerkmale vor. Die richtige Produktauswahl liegt in der Verantwortung der Finanzberater.

Transparenz und Verbindlichkeit sind die Grundlage von Vertrauen. Durch die Arbeit mit DEFINO haben in Zukunft auch die [pma:]-Partner die Chance, die Zusammenarbeit mit ihren Kunden auf eine noch bessere Vertrauensbasis zu stellen.

Wie funktioniert DEFINO Deutsche Finanz Norm?

Als Basis für die DEFINO-Analyse dient ein Regelwerk aus Algorithmen, welches die finanzielle Situation des Haushalts bewertet und eindeutige Empfehlungen zur Optimierung gibt. Das Regelwerk liefert auf Basis der erfassten Daten Handlungsempfehlungen nach den Grundsätzen des Risikomanagements und der Versicherungsbetriebslehre sowie nach der geltenden Rechtsprechung und Rechtsaufassung.

Die standardisierte Finanzanalyse nach DEFINO umfasst die Analysebereiche Absicherung, Vorsorge und Vermögensplanung und ist damit ganzheitlich.

Die einzelnen „Finanzthemen“ werden priorisiert und mit bedarfsgerechten Zielgrößen versehen. Der Grundgedanke der Analyse ist eine optimale Zuweisung der jeweils aktuellen finanziellen Ressourcen des Kunden auf die drei Analysebereiche und drei Bedürfnisstufen:

  1. Erfüllung der finanziellen Grundbedürfnisse
  2. Erhaltung des Lebensstandards
  3. Verbesserung des Lebensstandards

Durch diese Vorgehensweise erhält der Kunde eine eindeutige Empfehlung darüber, in welcher Reihenfolge und in welcher Höhe auf den einzelnen Bedürfnisstufen die jeweiligen Produktklassen einzusetzen sind.

Das Regelwerk analysiert und bewertet die finanzielle Situation des Privathaushaltes dabei wie folgt:

  1. Identifizierung der relevanten Risiken
  2. Festlegung der notwendigen Absicherungs- und Vorsorge-Maßnahmen mit absoluten oder prozentualen Zielgrößen.
  3. Bestimmung der Priorität unter Berücksichtigung wirtschaftlicher und juristischer Aspekte
  4. Berechnung der Zielerreichungsgrade unter Berücksichtigung des vorhandenen Nettogeldvermögens sowie bereits vorhandener Produkte.
  5. Empfehlung der passenden Produktklassen zur Schließung der Lücken bzw. Erreichung der Zielgrößen.

DEFINO und das DIN

Im vergangenen Herbst hat die Geschäftsführung der Gesellschaft für Finanznorm beim Deutschen Institut für Normung (DIN) in Berlin den Antrag gestellt, DEFINO zur Grundlage einer DIN-Spezifikation für „Die standardisierte Finanzanalyse von Privathaushalten“ zu machen. Nach der Präsentation des Projektes in zwei Ausschüssen des DIN gaben deren Mitglieder dem Direktor des Instituts einstimmig die Empfehlung, das einschlägige Verfahren einzuleiten.

Nach einmonatiger deutschlandweiter Ausschreibung wurde ein Arbeitskreis gebildet, in dem sich nun Fachleute aus Politik, Verbraucherschutz, Wissenschaft und Praxis bis zum Ende des Jahres 2013 Zeit gegeben haben, das von der Gesellschaft für Finanznorm eingereichtes Regelwerk zu prüfen. Und am Ende der Arbeit werden sie – so ist die Hoffnung und Erwartung der Initiatoren - entscheiden, dass die festgelegten Standards zukünftig Maßstab sein sollen für die standardisierte Finanzanalyse von Privathaushalten.

In dem 20 Mitglieder starken Arbeitskreis vertreten sind die Stiftung Warentest und der Verbraucherrat, eine im DIN angesiedelte Einrichtung des Bundeswirtschaftsministeriums. Vertreten sind auch die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats der Gesellschaft für Finanznorm, die Professoren Dr. Klaus Jäger aus Berlin und Dr. Hermann Weinmann aus Ludwigshafen, sowie der Gießener Professor für Finanzdienstleistungen Dr. Andreas Wagner. In den Arbeitskreis berufen wurde auch Dr. Bernward Maasjost.

([pma:])


 

 

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