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  • 05.06.2013, 11:29 Uhr
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  • Münsterland/Ostwestfalen
Drei Ortsumgehungen gefordert

Resolution pro B 64 n an Minister überreicht

Die nordrhein-westfälische Landesregierung soll nicht nur eine, sondern alle drei Ortsumfahrungen der geplanten B 64 n zwischen Münster und Bielefeld für den nächsten Bundesverkehrswegeplan anmelden. Das ist die zentrale Forderung einer gemeinschaftlichen Resolution, die NRW-Verkehrsminister Michael Groschek in Bielefeld überreicht wurde.

Den Ortsumfahrungen bei Warendorf, Beelen und Herzebrock-Clarholz „muss wieder in Gänze Priorität eingeräumt werden“, heißt es wörtlich in dem Appell von elf verschiedenen Einrichtungen aus der Region. „Ihnen, sehr geehrter Herr Minister, ist ein möglichst breiter Konsens vor Ort wichtig. Den haben wir bei der B 64 n!“, unterstrich Ingo Steinel, Sprecher der Unternehmerinitiative B 64 Plus und Mitglied des Vorstandes des Vereins „pro B64n“ und verwies auf die „bestehenden klaren politischen Beschlüsse“ in der Region.

Hinter der Resolution stehen die Bürgerinitiativen „Pro Umgehungsstraßen Warendorf/Freckenhorst“, „Bürger für Beelen“ und „pro B64n“ (Herzebrock-Clarholz), die Unternehmerinitiative „B 64 Plus“, der DGB Münsterland und Ostwestfalen-Lippe, die Industrie- und Handelskammern sowie die Handwerkskammern in Bielefeld und Münster wie auch die Westfalen-Initiative.

Die Unterzeichner der Resolution verweisen auf die hohe Bedeutung einer leistungsfähigen Verkehrsanbindung für die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen – und damit für die Sicherung der bestehenden Arbeitsplätze. Aber nur durch die Realisierung aller drei Umgehungen „kann neben der Ortsentlastung auch die Funktion als überregionale Verbindungsachse zwischen Münster und Bielefeld erreicht werden“, ließ Steinel keinen Zweifel an der gemeinsamen Zielsetzung der Unterzeichner aufkommen.

„Die B 64 n ist für die Regionen Münsterland und Ostwestfalen unverzichtbar!“ lautet entsprechend der Titel der Resolution. Auch die vor etwa einem Jahr angehaltenen Planungen für die Ortsumfahrungen in Beelen und Herzebrock-Clarholz müssten unverzüglich wieder freigegeben werden. Das Land soll „eine zügige Fortsetzung der Planungen gewährleisten und somit die Voraussetzungen für den schnellstmöglichen Bau schaffen“.

(Redaktion)


 


 

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