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  • 12.12.2013, 13:00 Uhr
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  • Münsterland / Kreis Warendorf
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Endspurt zur SEPA-Umstellung

Sparkasse rät Firmen und Vereinen die Umstellung schnell anzugehen

Der Countdown läuft: Am 01.02.2014 tritt die so genannte SEPA-Richtlinie in Kraft. Sie soll den europäischen Überweisungs- und Lastschriftverkehr in 32 Teilnehmerländern vereinheitlichen.

Die vier Buchstaben „SEPA“ stehen für „Single Euro Payments Area“ und werden die nationalen Zahlungsverkehrssysteme für Überweisungen und Lastschriften durch europaweit identische Systeme ersetzen. Sämtliche SEPA -Überweisungen und SEPA-Lastschriften können dann nur noch online eingereicht werden, die SEPA-Einzelüberweisung hingegen auch noch weiterhin als Beleg.

Umstellung für Unternehmen und Vereine

Insbesondere für Unternehmen und Vereine bedeutet SEPA eine aufwändige Umstellung: Damit sie ab Februar 2014 weiterhin am Zahlungsverkehr teilnehmen können, müssen sie ihre Computersysteme und ihre Buchhaltung (zur Buchhaltung Definition) anpassen sowie ihre Kunden bzw. Mitglieder rechzeitig informieren.

Ein Großteil der Kunden der Sparkasse Münsterland Ost hätte bereits mit der Umstellung begonnen, berichtet das Kreditinstitut. Dennoch müssen Unternehmen und Vereine jetzt zum großen „SEPA-Endspurt“ ansetzen, denn es bleiben nur noch rund 30 Arbeitstage für die SEPA-Umstellung. Deshalb empfiehlt die Sparkasse, die notwendigen Maßnahmen kurzfristig abzuschließen.

Informationen und Broschüren für Firmen, Vereine und Privatkunden sind bei allen Beraterinnen und Beratern der Sparkasse sowie im Internet erhältlich.

Zum Hintergrund

Für alle Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union ergibt sich ab dem 1. Februar 2014 ein neues Aussehen ihrer Kontonummer im Zahlungsverkehr.

Die in Deutschland 22-stellige IBAN (International Bank Account Number) tritt an die Stelle der bisherigen Kontonummer und ist trotz ihrer Länge leicht zu merken: Sie ist eine Kombination aus der bisherigen Kontonummer und der Bankleitzahl, die durch ein Länderkennzeichen (DE für Deutschland) und eine individuelle zweistellige Prüfziffer ergänzt wird. Ab 1. Februar 2014 genügt es bei nationalen Überweisungen die IBAN anzugeben.

Für grenzüberschreitende Zahlungen benötigt man in einer zweijährigen Übergangsphase zusätzlich die internationale Bankleitzahl, die so genannte BIC. IBAN und BIC sind auf den Kontoauszügen, im Online-Banking und bei neueren SparkassenCards auf der Rückseite zu finden.

In einer zweijährigen Übergangszeit können Privatkunden der Sparkasse Münsterland Ost auch noch die „alten“ Kontodaten verwenden, 2016 werden sie jedoch endgültig abgeschafft.

(Redaktion)


 

 

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