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  • 02.07.2014, 10:13 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Energieausweis

Hausbesitzer unsicher bei neuen Regeln zur Effizienz

Was beim Verkauf von Waschmaschinen und Kühlschränken längst selbstverständlich ist, gilt auch für Gebäude: Die Energieeffizienz muss ausgewiesen werden, in diesem Fall durch einen Energieausweis.

Seit zwei Monaten – Stichtag: 1. Mai – muss diese Angaben machen, wer eine Wohnung neu vermieten oder eine Wohnung beziehungsweise ein Haus verkaufen möchte. Das hat bei Immobilienbesitzern in Münster teils für Unsicherheit gesorgt, berichtet Peter Guski, Geschäftsführer von Haus und Grund Münster.

Zwar sei die Zahl der Anfragen zum Thema Energieausweis relativ gering – gemessen an den mehr als 1.100 Mitgliedern, die die Gemeinschaft von Haus- und Grundeigentümern in Münster hat.

Doch seit dem 1. Mai gebe es dennoch einige Unsicherheiten, welche Angaben dazu gehören – und was geschieht, wenn diese nicht veröffentlicht werden. „Eine gewisse Unsicherheit ist da“, sagt Guski.

Genannt werden muss unter anderem die Art des Ausweises. Unterschieden wird zwischen dem Bedarfsausweis, der vom baulichen Zustand des Hauses ausgeht und unabhängig vom Verhalten der Bewohner Auskunft über den Energiebedarf gibt, und dem Verbrauchsausweis, für den der Heiz-Energieverbrauch der vergangenen Jahre die Berechnungsgrundlage bildet. Daneben gehört der Energieverbrauchswert in die Ausschreibung, ebenso, um welchen Energieträger es sich handelt, sagt Guski – also zum Beispiel Gas, Holz oder Kohle. Fehlen die Angaben, kann das mit einem Bußgeld geahndet werden – allerdings erst nach einer Übergangsfrist nach dem 1. Mai 2015, klärt Guski auf.

(WN, -sape-)


 


 

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