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  • 05.03.2013, 14:55 Uhr
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  • Münster & Münsterland
Ersparnis für Messeaussteller

Rundfunkgebühr entfällt für Messestände

Der Ausstellungs- und Messeausschuss der Deutschen Wirtschaft weist darauf hin, dass Rundfunkgebühren lediglich für Betriebsstätten gezahlt werden müssen. Messestände fallen nicht darunter.

Seit Anfang dieses Jahres gilt, dass jedes Unternehmen unabhängig davon, ob es Rundfunkgeräte bereithält oder nicht, für jede Betriebsstätte einen Rundfunkbeitrag entrichten muss. Für die Berechnung des Rundfunkentgeltes ist daher nicht mehr die Anzahl der tatsächlich bereitgehaltenen Rundfunkgeräte für die Höhe des Beitrags maßgeblich, sondern allein die Anzahl der Beschäftigten pro Betriebsstätte.

Diese Änderung hat sowohl für Messegesellschaften als auch für Aussteller positive Auswirkungen. Für die Messegesellschaften, die in der Regel in Deutschland über nur eine Betriebsstätte verfügen, ist die Höhe des Rundfunkbeitrags in der Regel niedriger als die Höhe der bis 2012 geltenden Rundfunkgebühren. Für Aussteller entfällt die Entrichtung eines Entgeltes für Rundfunkgeräte ab sofort regelmäßig.

Messestände sind nämlich keine Betriebsstätten, da sie keine ortsfesten Räumlichkeiten sind (§ 6 Abs. 1 Rundfunkänderungsstaatsvertrag). Zudem wird auf Messeständen nicht mit gewisser Dauer und Regelmäßigkeit gearbeitet, so dass kein Arbeitsplatz eingerichtet ist und somit eine Beitragspflicht gemäß § 5 Abs. 5 Nr. 2 Rundfunkänderungsstaatsvertrag entfällt.

(Redaktion)


 


 

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