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  • 19.09.2012, 15:48 Uhr
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  • Münster
EU-Projekt

100 Familien mit Fahrrad gesucht

Die Stadt Münster erhält den Zuschlag für ein EU-Projekt, das Familien für die Nutzung des Verkehrsmittels Fahrrad gewinnen soll. Auftakt der Aktion ist am Mittwoch, 26. September, um 16 Uhr im Rathausinnenhof.

Münster wurde zusammen mit sieben weiteren Städten und Regionen in Europa für ein Projekt ausgewählt, das Familien für die Nutzung des Verkehrsmittels Fahrrad gewinnt. Auftakt ist am Mittwoch, 26. September, um 16 Uhr auf dem Platz des Westfälischen Friedens (Rathausinnenhof) mit Oberbürgermeister Markus Lewe. Alle sind willkommen, die sich für das Radfahren interessieren. Es gibt Informationen zu dem Projekt und seinen vielen Extraangeboten für Radfahrer in den nächsten Monaten. Familien können sich für das EU-Projekt einschließlich Gewinnspiel anmelden. Um 16.30 Uhr startet eine einstündige geführte ADFC-Radtour rund um die Innenstadt.

"Das Rad ist der Weg" ("Bike the track - track the bike") heißt es neben Münster unter anderem in Rotterdam, Venedig, Espoo und der Region Algarve. Dafür werden auch in Münster 100 Familien gesucht, die über vier bis sechs Wochen alle in der Freizeit geradelten Kilometer sammeln. Jeder Kilometer zählt. Die Familie mit dem höchsten Kilometerkonto erhält einen Preis, unter den anderen Teilnehmern werden weitere Gewinne ausgelost.

Das Projekt wird weitgehend aus EU-Mitteln finanziert, die das Amt des Rates und des Oberbürgermeisters in Zusammenarbeit mit dem Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Verkehrsplanung eingeworben hat. Es bietet teilnehmenden Familien und allen anderen Radfahrern eine Menge rund ums Rad. Zum Beispiel wird der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) zu Radreparaturwerkstätten, Radsicherheitstrainings, geführten Radtouren und Fahrrad-Aktionstagen einladen und eine GPS-Radtour entwickeln.

Das Projekt will das Radfahren noch stärker in die Freizeitgestaltung integrieren. Es hat vor allem Familien mit Kindern von neun bis 15 Jahren im Blick. Kinder und Eltern erhalten Anreize, sich mehr an der frischen Luft zu bewegen. Dabei lernen Kinder ein Stück Selbstständigkeit - sie können für Strecken bis etwa fünf Kilometer auch gut auf den elterlichen Auto-Fahrdienst verzichten. Die Eltern wiederum werden es genießen, wenn sie weniger Chauffeur-Verpflichtungen haben.

Weitere Information im Planungsamt bei Isabell Schultz, Tel. 4 92-61 62, E-Mail [email protected].

(Redaktion)


 


 

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