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  • 06.03.2015, 10:14 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Evakuierung am Hafen

Fliegerbomben am Stadthafen 1 sollen am 20. März entschärft werden

Im aktuellen Baugebiet zwischen dem Stadthafen 1 und der Straße Am Mittelhafen liegen vermutlich zwei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg rund vier Meter tief im Erdreich. "Wenn sich der begründete Verdacht bestätigt, soll am Freitag, 20. März, voraussichtlich ab 14 Uhr versucht werden, sie zu entschärfen", teilt Stadtrat Wolfang Heuer mit.

Während dieser Arbeiten muss das Gebiet im Radius von rund 150 Meter um die Blindgänger evakuiert werden. Betroffen sind davon vor allem gastronomische und andere Betriebe und Büros am Stadthafen 1 sowie das Wolfgang-Borchert-Theater und wenige Anwohner.

Die vom Kampfmittelbeseitigungsdienst vorläufig festgelegte Evakuierungszone wird wie folgt begrenzt: Hafenweg (einschließlich), Ostrand des Hafenplatzes, Rückseite der Bebauung am Albersloher Weg, Hafengrenzweg, Kiesekamps Mühle. In diesem Gebiet darf sich zum gegebenen Zeitpunkt niemand in Gebäuden oder im Freien aufhalten.

Ob es sich tatsächlich um Bomben handelt, welcher Bombentyp vorliegt und wie die Sprengkörper zu entschärfen sind, können die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes erst am 20. März sagen, wenn die Funde frei liegen. Heuer: "Dann kann es durchaus sein, dass die Sperrzone kurzfristig noch vergrößert werden muss."

Der Verdacht auf die Bomben ergab sich bei der obligatorischen Auswertung von Luftaufnahmen vom Baugelände. Sondierungen mit Detektoren bestätigten die Vermutung und legen es nahe, dass dort zwei Blindgänger liegen. Sie werden erst unmittelbar vor der Entschärfung freigelegt. Auch für den Fall, dass sie nicht unschädlich gemacht werden können und gesprengt werden müssen, wird die Stadt nach den Vorgaben des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Vorkehrungen treffen.

Die Vorbereitungen auf den 20. März koordiniert die Berufsfeuerwehr. Sie wird Gebäudeeigentümer und Betriebsinhaber in der voraussichtlichen Evakuierungszone schriftlich informieren. Einen Stadtplan-Ausschnitt mit dem zu sperrenden Gebiet hat das Presseamt im Internet veröffentlicht. An dieser Stelle wird am 20. März auch die Nummer eines Infotelefons mitgeteilt.

(Stadt Münster)


 


 

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