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  • 13.11.2013, 10:01 Uhr
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  • Münster
Existenzgründer-Tipps

Barbara Wehmeyer ist Gründerin des Monats November

Die Existenzgründer- Schuhe sitzen wie angegossen. Barbara Wehmeyer hat sich als „Frau Schuh“ selbstständig gemacht. Der erste Schritt hat gepasst, die ersten Gehversuche sind erfolgreich. Mit der Idee hatte die 40-Jährige schon lange Zeit liebäugelt. „Wenn, dann aber nur mit Schuhen.“

Als sich ganz plötzlich ein passendendes Ladenlokal in Münster anbot, ging die Gründung ziemlich schnell. Jetzt ist Barbara Wehmeyer von der Wirtschaftsförderung Münster zur Gründerin des Monats November auserkoren worden. Dieser Monat steht ohnehin ganz im Zeichen der Gründung.

Wirtschaftsförderung, Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen, Technologieförderung und Handwerkskammer laden vom 18. bis 22. November zu einer Gründerwoche ein.

Wie eine Gründung angegangen wird, sagt der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Münster GmbH, Dr. Thomas Robbers, hänge vom Typ ab. Entscheidend sei aber auch, dass der Gründer vom Erfolg überzeugt sei.

Auf Barbara Wehmeyer trifft beides zu. Die 40-Jährige, die aus dem Odenwald stammt, Betriebswirtschaft studiert hat und seit zehn Jahren in Münster lebt, ist ein zupackender Typ, und sie ist der Meinung, dass sich „Frau Schuh“ mit viel Individualismus durchzusetzen vermag.

Eigentlich hatte Barbara Wehmeyer vor diesem Schritt in das eigene Geschäft einen guten Job. Sie war als Vertriebsleiterin für ein Investmenthaus in Dortmund tätig. Mit einem Kind ließ sich der Job auch prima vereinbaren. Als sie dann aber das zweite Kind bekam, schlug sie eine neue berufliche Laufbahn ein.

Schlaflose Nächte und neue Erfahrungen

Der Gedanke daran bescherte ihr schlaflose Nächte, viele Kalkulationen und neue Erfahrungen. Wie beispielsweise unzählig viele Messebesuche. Die 40-Jährige sucht akribisch nach Marken, die es in Münster bisher nicht gibt. Beim ersten Einkauf habe sie ausschließlich nach ihrem eigenen Geschmack eingekauft, sagt „Frau Schuh“. Daraus hat sie gelernt. Barbara Wehmeyer beschäftigte sich aber auch mit dem Design ihrer Ladeneinrichtung und mit der Führung eines Kassenbuches.

Bevor sie eröffnet habe, sagt sie rückblickend, „hatte ich Angst vor der eigenen Courage.“ Inzwischen bekomme sie alle Schritte besser organisiert. Die Familie mit den beiden zwei und fünf Jahre alten Kindern und dem Ehemann, der in der Holzwerkstoffindustrie beschäftigt ist, passen unter einen Hut. Neugründern wünscht die 40-Jährige viel Mut und viel Idealismus.

(Redaktion)


 


 

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