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  • 22.06.2015, 09:41 Uhr
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  • Münsterland / Westerkappeln
Expansion in Westerkappeln

Lidl hat das Logistikzentrum in Westerkappeln massiv erweitert

Egal ob eine Flasche Mineralwasser, ein Becher Joghurt, Aufschnitt oder Schokolade, jedes Produkt, das Lidl-Kunden im Münsterland in den Händen halten, hat zuvor seinen Weg in die Märkte über das Zen­tralager des Discounters in Westerkappeln-Velpe genommen. Jetzt hat das Unternehmen sein Logistikzentrum massiv erweitert.

„Ich glaube, dass wir damit das Fundament für eine weitere Expansion in der Region gelegt haben“, erklärt Frank Niermann, Geschäftsführer der Regionalniederlassung, selbstbewusst.

Von Westerkappeln-Velpe aus werden derzeit täglich 89 Filialen im ganzen Münsterland, Ostwestfalen und im niedersächsischen Raum mit Lebensmitteln und Non-Food-Artikeln beliefert. Der innerhalb des Konzerns eigenständig arbeitende Standort direkt an der Autobahn 30 ist nicht nur Drehkreuz für die Warenwirtschaft. Von hier steuert Lidl sein Personalmanagement für alle Märkte und spinnt die Fäden für die Modernisierung bestehender oder die Ansiedlung neuer Filialen. „Seit der Einweihung des Logistikzentrums vor 15 Jahren haben wir über 100 Neuereröffnungen gefeiert“, berichtet Niermann.

Größtes von 38 Logistikzentren ist Drehkreuz für 89 Filialen

Das Zentrallager in Westerkappeln wurde innerhalb von nur zehn Monaten auf knapp 47.000 Quadratmeter erweitert und damit fast verdoppelt. Dazu kommt noch einmal ungefähr die gleiche befestigte Außenfläche. Damit gehöre der Standort jetzt zu den größten von insgesamt 38 Logistikzentren, die Lidl in Deutschland betreibt, erklärt Betriebsleiter Thorsten Üffing.

Insbesondere hat der Discounter die Kühlkapazität deutlich vergrößert. Dies war auch notwendig, weil Lidl zunehmend Brot und Brötchen selbst in den Filialen aufbackt. Zudem hat Lidl das Sortiment der Fleischwaren verbreitert.

Rund 230 Beschäftigte

Die Belegschaft in Westerkappeln wird mit der Erweiterung allerdings nicht verdoppelt, soll aber immerhin um zwei Dutzend Mitarbeiter aufgestockt werden. Rund 230 Beschäftigte gibt es dann insgesamt im Zentrallager – Verwaltung inklusive.

Besonders stolz sind die Lidl-Manager auf die Nachhaltigkeit des erweiterten Zentrums. So wurde der Entsorgungsbereich für Wert- und Rohstoffe ebenfalls neu gebaut und findet sich künftig in einer sogenannten Kalthalle wieder, die für das Unternehmen deutschlandweit einmalig sei, sagt Üffing. Etwa 12.000 Tonnen Reststoffe wie PET-Pfandflaschen, Pappe oder Glas werden hier umgeschlagen. „Nur vier Prozent landen im Müll. Der Rest wird recycelt“, berichtet der Betriebsleiter.

(Frank Klausmeyer, WN)


 


 

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