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  • 12.12.2013, 14:52 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Fachkräfte im Münsterland

Wirtschaftliche Expansion als ein zentraler Grund für den Fachkräftemangel

Besonders Unternehmen der IT-Branche und im Maschinenbau nennen als wichtigsten Grund für die Suche nach Fachkräften die Expansion der Geschäftstätigkeit. So lautet ein zentrales Ergebnis einer aktuellen Studie des vom Münsterland e.V. initiierten Projektes „Arbeitslandschaft Münsterland“.

454 Unternehmen aus dem Münsterland antworteten auf Fragen zum aktuellen Fachkräftebedarf, deren zukünftiger Entwicklung und zur Qualifizierung von Beschäftigten..

Die Auswertung zeigt, dass aktuell mehr als 60% der Unternehmen offene Stellen melden und in größeren sogar über 80%. Unabhängig von Branche, Unternehmensgröße oder Standort suchen die beteiligten Unternehmen hauptsächlich Fachkräfte mit beruflicher Ausbildung, dicht gefolgt von akademisch gebildeten Fachkräften.

Schwierigkeiten bei Stellenbesetzung

Als Hauptgründe für die Schwierigkeiten bei der Besetzung dieser Stellen nannten sie unzureichende Qualifikationen und zu geringe Bewerberzahlen. Bei akademischen Fachkräften spielt zudem das nicht ausreichend positive Image der Region eine Rolle, das in starker Konkurrenz zu den attraktiven Images von Ballungszentren und Großstädten steht.

„Als regionale Managementorganisation gehört es zu unseren zentralen Aufgaben, die attraktiven Bedingungen für Fachkräfte in der Arbeits- und Wirtschaftregion Münsterland aufzuzeigen. Die Ergebnisse der Studie bestärken uns darin, uns in der Region gemeinschaftlich der Fachkräfteproblematik zu stellen und zielgerichtete Maßnahmen zu entwickeln.“, so Klaus Ehling vom Münsterland e.V.

Studienergebnisse am FMO präsentiert

Die Studienergebnisse wurden am Mittwoch im Rahmen einer Veranstaltung des Münsterland e.V. von Dr. Friedrich-Wilhelm Meyer des begleitenden Forschungsinstituts GEBIT Münster am Flughafen Münster/Osnabrück vorgestellt. Rund 70 Gäste diskutierten anschließend über mögliche Ansatzpunkte, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Demnach sollte der Fokus verstärkt auf die Zielgruppen „Frauen“ und „Menschen mit Migrationshintergrund“ gerichtet werden, um sie besser in den Arbeitsmarkt integrieren zu können. Denn laut Umfrage sehen nur wenige Arbeitgeber eine Lösung darin, diese Potentiale zu nutzen,, wenn Sie Schwierigkeiten bei der Besetzung von Stellen haben.

Die zweite Erhebungsphase des Projektes „Arbeitslandschaft“ des Münsterland e.V. wird sich speziell mit der Zielgruppe Frauen befassen. Diese werden hinsichtlich ihrer Erwerbssituation, Erwerbspausen und Berufsqualifikation befragt.

(Redaktion)


 


 

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