Weitere Artikel
  • 29.06.2013, 11:00 Uhr
  • |
  • Münsterland / Kreis Steinfurt
Fachkräftemangel

Zukunft durch Innovation

"Junge Leute bereits frühzeitig für naturwissenschaftlich-technische Berufe und Studiengänge zu begeistern, kann ein wesentlicher Baustein sein, um das bestehende Fachkräfteproblem zu lindern", betonte Wolfgang Bischoff in seiner Begrüßung beim Partnertreffen des zdi-Netzwerks im Kreis Steinfurt..

Bischoff ist Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt (WESt). Zdi steht für "Zukunft durch Innovation" und ist eine Offensive des Landes NRW zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses.

Dieses Ziel soll durch die Einrichtung von zdi-Zentren erreicht werden, die auf regionaler Ebene die Schulen und Hochschulen, die Wirtschaft und die Politik sowie die Arbeitsagentur zusammenbringen und bestehende Initiativen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) bündeln, vernetzen und stärken. 37 regionale zdi-Zentren bestehen bereits in NRW.

Am 18. Juli findet die Eröffnungsfeier für das zdi-Zentrum Kreis Steinfurt im Berufskolleg in Rheine statt. An diesem Tag wird die Forschungsministerin des Landes, Svenja Schulze, das zdi-Siegel überreichen. Bereits im Vorfeld der Eröffnung lud die WESt als Träger des zdi-Zentrums Kreis Steinfurt die mehr als 50 Partner zu einem Austauschtreffen in die Paul-Gerhard-Schule nach Emsdetten ein.

Simone Linke, die sich mit Christian Rapien um den Aufbau des Zentrums kümmert, informierte die Teilnehmer über die Idee und den bisherigen Weg des zdi-Zentrums. An Beispielen aus der Praxis wurde dargelegt, wie weit die Akteure im Kreis im Bereich MINT schon sind. So berichteten Agnes Langenhoff, Schulleiterin der Paul-Gerhardt-Schule, Franz-Josef Brinkkötter, Techniklehrer der Marienschule Emsdetten, und Reinhard Glaßmeyer, Abteilungsleiter des Berufskolleg Rheine des Kreises Steinfurt, über MINT-Projekte und Maßnahmen an ihren Schulen.

Christian Rapien dankte den drei Partnern für die eindrucksvolle Schilderung ihrer Aktivitäten und stellte das Voneinander-Lernen als einen wesentlichen Erfolgsfaktor für das Netzwerk heraus. Im Anschluss wies Klaus Trimborn, Projektleiter des ersten zdi-Zentrums in NRW, auf neue Kooperationsangebote hin. Die zdi-Landesgeschäftsstelle wird zukünftig Infopakete zur Gestaltung von Workshops zur Verfügung stellen, die in den Schulen umgesetzt werden können. "Das zdi-Zentrum Kreis Steinfurt wird auf dieses Angebot gerne zugreifen, um es dann den Schulen zur Verfügung zu stellen", so zdi-Koordinator Rapien.

Anschließend präsentiert er die Planungen für die Eröffnungsveranstaltung. Ganz besonders freuten sich Linke und Rapien über die zahlreichen Bildungseinrichtungen, Institutionen und Firmen, die im Rahmen einer Begleitausstellung ihre MINT-Aktivitäten präsentieren werden.

Interessenten für die Eröffnungsveranstaltung sowie Firmen und Schulen, die sich im zdi-Netzwerk beteiligen wollen, wenden sich an die zdi-Koordinatoren Simone Linke und Christian Rapien, Telefon 02551/692700.

(Redaktion)


 


 

Svenja Schulze
Simone Linke
Christian Rapien
Agnes Langenhoff
Franz-Josef Brinkkötter
Reinhard Glaßmeyer
Klaus Trimborn
Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt (WESt)
Schulen
Kreis Steinfurt

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Svenja Schulze" - jetzt Suche starten:

Entdecken Sie business-on.de: