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  • 24.02.2015, 14:21 Uhr
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  • Münster / Mannheim
Flexible Arbeitswelten

Externe Ingenieure sind immer stärker gefragt

Externe Ingenieure sind immer stärker gefragt: 64 Prozent der Unternehmen setzen sie derzeit schon ein. Noch 2010 wurden sie dagegen nur von knapp der Hälfte der Unternehmen genutzt. Für den Einsatz externer Ingenieure spricht vor allem, dass Unternehmen mit ihnen Auftragsspitzen und Ressourcenengpässe überbrücken können (77 Prozent).

Außerdem bietet ihr Einsatz Unternehmen die Option, künftige Mitarbeiter kennenzulernen (63 Prozent). Das zeigt die neue Studie "Flexible Arbeitswelten für Ingenieure?!". Für sie befragte Hays 150 Unternehmen und 918 Ingenieure.

Trotz der wachsenden Bedeutung externer Ingenieure plant nur ein Drittel der Unternehmen ihren Einsatz unter strategischen Aspekten. Stattdessen reagiert die Mehrheit spontan auf aktuelle Marktentwicklungen oder gleicht Engpässe bei Personalkapazitäten und Know-how aus. Initiiert wird ihr Einsatz daher größtenteils direkt von den Fachabteilungen (85 Prozent).

Während freiberufliche Ingenieure größtenteils in Spezialprojekten eingesetzt werden (76 Prozent), erfüllen Ingenieure in Arbeitnehmerüberlassung meist Aufgaben im operativen Tagesgeschäft (62 Prozent). Neben Sicherheitsbedenken ist die verlängerte Einarbeitungszeit ein Hindernis für den Einsatz externer Ingenieure.

"Externe Ingenieure erhöhen die Flexibilität von Unternehmen, um schnell auf veränderte Märkte reagieren zu können. Durch die immer enger werdenden rechtlichen Rahmenbedingungen werden diese zentralen Vorteile mehr und mehr verspielt, was die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft deutlich einschränkt", erläutert Markus Ley, Geschäftsführer der Hays Temp GmbH und in dieser Funktion verantwortlich für das Arbeitnehmerüberlassungsgeschäft von Hays.

Die von Hays durchgeführte Studie "Flexible Arbeitswelten für Ingenieure?!" wurde in dieser Form zum ersten Mal durchgeführt, da sowohl die Sicht der Unternehmen als auch die der Ingenieure einbezogen wurde. Die Befragten aus den Unternehmen sind Fachbereichsleiter und Personalverantwortliche aus Forschung und Entwicklung, Konstruktion sowie Produktion. Die befragten Ingenieure sind als Festangestellte, in Arbeitnehmerüberlassung oder freiberuflich tätig. Die Ergebnisse der Unternehmensbefragung wurden mit einer ähnlichen Studie aus 2010 verglichen.

(Redaktion)


 


 

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