Weitere Artikel
  • 20.09.2012, 16:26 Uhr
  • |
  • Münster/Dülmen-Merfeld
Flurbereinigungsverfahren

Lückenschluss der B 67n/B 474n - Aufklärungstermin für Grundstückseigentümer

Seit vielen Jahren beschäftigt die B 67n/B 474n die Region im westlichen Münsterland. Nun wird es konkret. Das Planfeststellungsverfahren für den letzten Lückenschluss ist seit Ende 2010 eingeleitet. Am 27. September findet nun ein Aufklärungstermin für Grundstückseigentümer statt.

Dieses Projekt soll nach Vorstellung des Landesbetriebes Straßenbau NRW und der Bezirksregierung Münster durch ein Flurbereinigungsverfahren begleitet werden.

Ziel des Unternehmensverfahrens ist es, das benötigte Flächenvolumen für die B 67n/B 474n und deren Ausgleichsmaßnahmen bereit zu stellen.

Frank Nießen, Hauptdezernent des zuständigen Dezernates für ländliche Entwicklung/Bodenordnung der Bezirksregierung: "Wir wollen das Verfahren für alle Betroffenen und vor allem mit den Betroffenen durchführen. Hierzu gehört es auch, dass wir umfangreich über das geplante Flurbereinigungsverfahren informieren."

Am 27. September wird die Bezirksregierung Münster als Flurbereinigungsbehörde um 19:00 Uhr im Saal der Gaststätte Göckener-Winkelsett in Merfeld über das geplante neue Flurbereinigungsverfahren Dülmen Nord eine Aufklärungsveranstaltung durchführen.

"Alle betroffenen Grundstückseigentümer sind herzlich eingeladen. Über eine rege Teilnahme würden wir uns daher sehr freuen" erläuterte Frank Nießen weiter.

Das vorgesehene Flurbereinigungsgebiet begleitet in seiner Abgrenzung den geplanten Neubau der B 67n / B 474n vom Baukilometer 3,235 (etwa Bahnlinie Coesfeld- Dorsten) bis zum Ausbauende beim Autobahnkreuz Dülmen Nord. Das vorgesehene Verfahrensgebiet umfasst rund 2.450 Hektar. Hierbei handelt es sich um eine vorläufige Eingrenzung des Verfahrensgebietes, die im weiteren Verlauf des Verfahrens geändert werden kann, wenn es der Zweck der Flurbereinigung erfordert.

Durch das Unternehmensflurbereinigungsverfahren sollen sowohl das benötigte Land nach dem Inhalt des Planfeststellungsbeschlusses für den Neubau der Bundesstraßen zur Verfügung gestellt als auch existenzgefährdende Situationen vermieden werden.

Planungsdezernent Wolfgang Buskühl: "Uns ist bekannt, dass durch das gesamte Straßenbauprojekt insgesamt 194 Hektar Flächen, die zum Großteil land- oder forstwirtschaftlich genutzt werden, verloren gehen. Unser Ziel ist es, die im Raum vorhandenen Flächen, die seitens verschiedener öffentlicher Träger zur Verfügung gestellt werden, in die entsprechende Lage zu tauschen. Ferner ermöglicht eine Neugestaltung des Grundbesitzes die Minimierung von Durch- und Anschneideschäden und wird die agrarstrukturellen Nachteile verringern."

In den vergangenen Wochen und Monaten haben bereits viele Gespräche mit Behörden, der Landwirtschaftlichen Berufsvertretung und Naturschutzverbänden stattgefunden.

Weitere Informationen finden sich auch unter www.bezirksregierung-muenster.de

(Redaktion)


 


 

Frank Nießen
Wolfgang Buskühl
Flurbereinigung
Verfahren
Bezirksregierung
Grundstückseigentümer
Planfeststellungsverfahren
Abgrenzung
Hauptdezernent

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Frank Nießen" - jetzt Suche starten:

Entdecken Sie business-on.de: