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  • 06.03.2013, 10:10 Uhr
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Förderung für Start-ups

Starthilfe für junge Unternehmer

Die Zahl der neu gegründeten Softwareunternehmen ist innerhalb von fünf Jahren um mehr als 50 Prozent gestiegen. Der Hightech-Verband Bitkom will diese Start-ups unterstützen und hat dazu die Initiative „Get Started“ ins Leben gerufen.

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) hat eine Initiative für Start-ups aus dem Bereich IT- und Internet ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Get Started“ erhalten Start-ups und junge Unternehmen sowie gründungsinteressierte Entwickler Starthilfe. Dabei geht es zum Beispiel um Tipps zur Finanzierung, arbeitsrechtliche Unterstützung und Informationen zu technologischen Trends und Märkten.

Startup - Gründer haben den Mut und die Fähigkeit, eine Idee in die Tat umzusetzen und unternehmerisch zum Erfolg zu machen. Viele setzen für ihre Vision eine Menge aufs Spiel, nicht nur ihr Erspartes. Der Bitkom will Start-ups noch besser als bislang unterstützen und hat dazu die Initiative „Get Started“ ins Leben gerufen“, so Verbandspräsident Prof. Dieter Kempf. Der Hightech-Verband hatte im Vorfeld eines IT-Gipfels der Bundesregierung im vergangenen Jahr den ersten Young IT Day mit ausgerichtet, zu dem mehr als 400 Gründer und Gründungsinteressierte gekommen waren. In der Abschlusserklärung des Gipfels heißt es: „Die großen Innovationen in der Webwirtschaft gehen weltweit von neu gegründeten, schnell wachsenden ITUnternehmen aus.“ Um das große Potenzial der Start-ups in Deutschland zu nutzen, brauchten diese jungen Unternehmen verbesserte Wachstumsbedingungen, erklärt der Verband in einer Pressemitteilung.

Bei „Get Started“ stehen neben den Informationen und dem Austausch auf der neuen Website regelmäßige Events mit konkretem Nutzen für Start-ups im Mittelpunkt.

Der Bitkom will sein politisches Gewicht nach eigenen Angaben auch verstärkt für Start-ups einsetzen. So habe sich der Verband zuletzt gegen Pläne der Bundesländer zur Besteuerung von Erträgen aus Streubesitzbeteiligungen eingesetzt, wodurch die Finanzierung von jungen Unternehmen in Deutschland weiter erschwert würde. Laut Bitkom liegt die Entscheidung jetzt beim Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag.

In Deutschland sind nach einer Studie, die das Zentrum für Wirtschaftsforschung im Auftrag des Bitkom erarbeitet hat, innerhalb von fünf Jahren rund 45.500 IT- und Internet-Unternehmen gegründet worden. Waren es 2006 noch 7.300 neue Start-ups, so wurden im vergangenen Jahr mit 8.050 rund zehn Prozent mehr gezählt. Besonders kräftig legte die Zahl der Neugründungen von Softwareunternehmen zu. Sie stieg im selben Zeitraum um mehr als 50 Prozent von 2.300 auf 3.500. Zum Vergleich: In allen Branchen ging die Zahl der Neugründungen von 2006 bis 2011 um fast sieben Prozent zurück.

(Redaktion)


 


 

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