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  • 01.10.2013, 15:01 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Forum Gesundheitswirtschaft Münsterland

Wie Innovationen die Qualität in der Patientenversorgung sichern

Innovative Projekte sowie herausragende Beispiele für Prävention stehen im Mittelpunkt des 5. Forums Gesundheitswirtschaft Münsterland. Der Fachkongress mit Industrieausstellung findet am 9. Oktober (Mittwoch) im Lehrgebäude der medizinischen Fakultät der Universität Münster statt. Er richtet sich an alle Akteure aus dem Gesundheitswesen. Zur Eröffnung sprechen Daniel Bahr und Prof. Dr. Norbert Roeder, ärztlicher Direktor des Uniklinikums Münster.

Im Sinne der qualitativ hochwertigen Patientenversorgung ist es das Anliegen vieler Mediziner und Gesundheitsexperten, Versorgungslösungen, Prozesse und Verfahren kontinuierlich fortzuentwickeln. Das von dem Cluster Gesundheitsregion Münsterland organisierte Forum will die Potenziale zur Optimierung des Gesundheitswesens identifizieren und den Austausch der Experten mit unterschiedlichen Sichtweisen anstoßen. Innovationen bilden eine bedeutende Grundlage für die Zukunftsfähigkeit des Gesundheitswesens und den medizinischen Fortschritt. Sie sind aber nur dann von Wert, wenn sie bestehende Leistungen wesentlich verbessern und unter dem Strich rentabel sind.

Unter anderem beleuchtet Universitätsprofessor Dr. Heinz Wiendl aus Münster in seinem Vortrag das Zusammenspiel der Forschung und Krankenversorgung. Um den Wert der ärztlichen Weiterbildung für die Personalgewinnung geht es bei Dr. Markus Wenning von der Ärztekammer Westfalen-Lippe. Aus der Praxis berichtet Peter Mussinghoff von der Augenabteilung am St. Franziskus-Hospital, indem er die Bedeutung von IT-basierten, kooperativen Behandlungsprozessen beschreibt.

In einem modernen Gesundheitswesen nimmt der Aspekt der Innovation auch im Bereich der Krankheitsvorbeugung einen immer höheren Stellenwert ein. Neue Präventionsmodelle, die an den sich wandelnden Bedingungen des täglichen Lebens ausgerichtet werden, sichern Gesundheit und Wohlstand.

Beim Präventionsgipfel im Rahmen des Forums Gesundheitswirtschaft bewertet Dr. Oliver Heidinger vom Epidemiologischen Krebsregister NRW sowohl Screening als auch Register als Grundlage der Prävention. Über Anforderungen an erfolgreiche Krebsfrüherkennung am Beispiel des Mammographie-Screening-Programms referiert der münsterische Universitätsprofessor Dr. Walter Heindel aus Münster. Universitätsprofessor Prof. Dr. Heymut Omran stellt das klinische Register für Schädelhirntraumata dar.

Die Neuausrichtung der Präventionsmedizin in Zeiten des demographischen Wandels thematisieren Martina Schrage und Daniela Balloff vom Gesundheits- und Präventionszentrum Münsterland in ihrem Vortrag. Ein Konzept zur Vermeidung von Frühgeburten in der Frauenklinik des St. Franziskus-Hospitals Münster präsentiert Dr. Heinz Albers vom St. Franziskus-Hospital Münster.

Die abschließende Podiumsdiskussion widmet sich der Fragestellung, ob die „Gesundheit als höchstes Gut“ zu betrachten ist? Moderatorin Anja Sophia Middendorf vom Landeszentrum Gesundheit NRW begrüßt Prof. Dr. Dr. Heribert Meffert, AMD-Netz NRW e.V., Ulrich Adler, Techniker Krankenkasse, Dr. Pollmann, Institut für Thrombophilie und Hämostaseologie, und Sr. Diethilde Bövingloh, Franziskanerinnen Münster.

(Netzwerk Gesundheitswirtschaft)


 


 

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