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  • 18.06.2014, 09:35 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Fusionspläne

GAD und Fiducia nähern sich an

Die beiden IT-Dienstleister der deutschen Genossenschaftsbanken, GAD und Fiducia, haben sich auf erste Eckpunkte für eine Fusion geeinigt. Das berichtete der neue Vorstandsvorsitzende der GAD, Claus-Dieter Toben, am Dienstag während der Generalversammlung der GAD in Münster.

Toben löst an diesem Mittwoch den bisherigen GAD-Chef Anno Lederer ab. Wie Toben erklärte, haben sich die GAD und die Karlsruher Fiducia darauf geeinigt, künftig das Bankenverfahren „agree“ zu nutzen. Derzeit setzen die 410 Volksbanken und Raiffeisenbanken im Geschäftsgebiet der GAD das System „bank 21 im Web“ ein.

Fest steht auch, dass das fusionierte Unternehmen als Aktiengesellschaft geführt wird. Die GAD ist eine Genossenschaft . Fusionsanläufe der beiden Rechenzentralen hatte es in der Vergangenheit immer wieder gegeben. Der letzte Versuch war im Sommer 2012 gescheitert. Mehrere Genossenschaftsbanken drängen jedoch auf ein Zusammengehen, da sie sich davon Einsparungen im dreistelligen Millionenbereich erhoffen. Wie die GAD am Dienstag mitteilte, war der Umsatz des münsterischen Unternehmens im vergangenen Jahr von 715 auf 761 Mio. gestiegen.

(Andreas Fier, WN)


 


 

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