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  • 05.02.2014, 13:39 Uhr
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  • Münsterland
Fusionswelle im Bankensektor

Fusion der Volksbanken

Die Fusionswelle im Bankensektor rollt weiter. Im Kreis Steinfurt schlossen sich zuletzt zwei Volksbanken zusammen. Vor 30 Jahren gab es 26 Volksbanken, heute sind es noch sechs.

Die Volksbank Tecklenburger Land eG und die Volksbank Nordmünsterland eG haben sich zur VR-Bank Kreis Steinfurt eG zusammengeschlossen. Mit der Fusion will sich das Geldinstitut nach eigenen Angaben auf die „zuerwartenden höheren Anforderungen sowohl von aufsichtsrechtlicher Seite als auch von der Kundenseite einstellen“. Insbesondere bei Firmen und Freiberuflern gebe es einen enorm gestiegenen Beratungsbedarf, etwa bei der Nachfolgeplanung, heißt es im Pressetext weiter. Hierauf sei das Haus mit Spezialabteilungen wie der Freiberufler-Betreuung und der Vermögensbetreuung Firmenkunden vorbereitet.

Die neue VR Bank Kreis Steinfurt eG habe 68.000 Mitglieder und 148.000 Kunden, erklärt Michael Diegner, der in dem Haus für Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Die Bilanzsumme liege bei rund 2,3 Milliarden Euro. Damit sei die fusionierte Bank nach der Kreissparkasse Steinfurt das zweitgrößte Kreditinstitut im Kreis Steinfurt. Die Zahl der Beschäftigten betrage 650. Der Hauptsitz ist in Rheine.

Aus dem bislang noch fünfköpfigen Vorstand scheiden zum 30. Juni mit Klaus Korte und Gerhard Baumann zwei Mitglieder aus. „Sie gehen in den Ruhestand“, berichtet Diegner.

Fusionswelle im Bankensektor

Mit dem Zusammenschluss setzt sich die Fusionswelle im Bankensektor fort. So waren bereits im Jahr 2000 die Volksbanken Rheine Steinfurt/ Emsdetten zur Volksbank Nordmünsterland verschmolzen. Drei Jahre später wurde aus den Volksbanken Ibbenbüren und Lengerich/Lotte die Volksbank Tecklenburger Land. Aktuell gibt es im gesamten Kreis Steinfurt eine VR-Bank sowie fünf Volksbanken. Vor knapp 30 Jahren waren es noch 26.

Übernehmendes Institut bei der Fusion war die Volksbank Tecklenburger Land. Dies hatte zur Folge, dass sich die Kunden Volksbank Nordmünsterland an eine neue Bankleitzahl gewöhnen mussten. Mit der geplanten Umstellung auf das Sepa -System bekommt jeder Kunde aber ohnehin eine 22-stellige internationale IBAN -Nummer.

Mit der Fusion hofft die Bank Synergieeffekte nutzen zu können, insbesondere im Back-Office-Bereich. So sind die Bereiche Personal, Recht, Marketing und Verwaltung bereits an der Hauptstelle in Rheine zusammengelegt worden

(Katja Niemeyer)


 


 

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