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  • 15.07.2014, 15:50 Uhr
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  • Gronau-Epe / Münsterland
Gaskavernen

Untersuchungsergebnisse liegen vor

Die Gaskavernen S 57 und S 59 im Eper Amtsvenn weisen keine Schäden auf. Das hat die Bezirksregierung Arnsberg am Montag mitgeteilt. Die beiden Kavernen des Betreibers RWE Gasspeicher GmbH mussten untersucht werden, nachdem es bei den baugleichen Kavernen mit S 58 und S 70 Schäden aufgetreten waren. Daraufhin hatte die Bezirksregierung die Untersuchung angeordnet.

Nach der Videoinspektion der Gaskavernen S 57 und S 59 stehe fest, dass diese Kavernen keine Schäden aufweisen, hieß es am Montag. Der mit einer Schutzflüssigkeit gefüllte Kontrollraum zwischen innerem und äußerem Rohr werde ständig überwacht und zeige keinen erhöhten Druck an.

Zum Stand der Untersuchungen und Arbeiten an den Gaskavernen S 58 und S 70 und der aktuell durchgeführten Videoinspektion an der S 70 liegt der Bezirksregierung zufolge folgender Sachstand vor: Die Trennstellen an den Schweißnähten der Gasförderleitungen befinden sich bei der S 58 unterhalb und bei der S 70 oberhalb des Untertagesicherheitsventiles rund 40 Meter unter der Geländeoberfläche. Die Förderleitungen liegen innerhalb der äußeren Verrohrung des Bohrlochs und sind damit vollständig und sicher von der Umgebung abgeschlossen.

Vorbereitende Arbeiten zur Raparatur der Gasförderleitung und die erforderliche Materialbeschaffung laufen

Die Untertagesicherheitsventile der S 58 und S 70 wurden bereits ausgebaut und werden geprüft. Die vorbereitenden Arbeiten zur Reparatur der Gasförderleitungen und die erforderliche Materialbeschaffung laufen. Sobald das Reparaturkonzept fertiggestellt ist, wird es der Bezirksregierung Arnsberg vorgelegt.

Die Bezirksregierung Arnsberg hat die RWE Gasspeicher GmbH aufgefordert, eine umfassende Schadensanalyse für die beiden Gasförderleitungen im Bereich des Untertagesicherheitsventils zu erarbeiten und eine Gefährdungsabschätzung für alle baugleichen Kavernen vorzunehmen. Sollte sich ergeben, dass eine Neubewertung der technischen Einrichtungen erforderlich ist, werden Betreiber und Bezirksregierung Arnsberg die notwendigen Anpassungen umgehend veranlassen.

„Es wird für jeden Arbeitsschritt unverzichtbar sichergestellt, dass kein Gas unbeabsichtigt in die Umwelt austreten kann. Für die Reparatur wird eine Hochdrucksicherheitsschleuse auf den Kavernenköpfen montiert werden, die während der gesamten nun bevorstehenden Reparaturen ein ungeplantes Freisetzen von Erdgas sicher verhindern wird“, heißt es in der Mitteilung aus Arnsberg.

(Klaus Wiedau, WN)


 


 

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