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  • 22.04.2014, 09:38 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Gastronomiebetrieb

„Landhaus Kahl“ steht zum Verkauf

So mancher Mecklenbecker würde sich freuen, wenn es mit der Gaststätte „Landhaus Kahl“ weiterginge: Fest steht, dass der seit Monaten geschlossene Gastronomiebetrieb veräußert werden soll.

Was wird aus dem Landhaus Kahl? Diese Frage wird sich so mancher Mecklenbecker gestellt haben, als die Gaststätte an der Ecke Weseler Straße / Untiedheide nach dem Tod von Gastronom Manfred Kahl im vergangenen Jahr plötzlich geschlossen wurde und daraufhin bis auf den heutigen Tag ihre Türen nicht mehr öffnete. So mancher bedauerte es, dass der ohnehin recht spärlich besetzten Mecklenbecker Gastronomie ein Pfeiler weggebrochen war. Jetzt sieht es allerdings danach aus, als könnte es mit der Gaststätte vielleicht doch noch weitergehen.

Nachdem es monatelang keine Informationen über die Zukunft der Gaststätte mit angeschlossenem Hotelbetrieb gab, die Telefonnummern nicht mehr funktionierten und auch von Erbschafterseite nichts zu erfahren war, steht nun fest, dass das „Landhaus Kahl“ veräußert werden soll. Es wird von einem Mecklenbecker Immobilienmakler auf dessen Internet-Seite zum Verkauf angeboten.

Immobilie wird für knapp eine halbe Million Euro angeboten

Für knapp eine halbe Million Euro soll die im Jahre 1985 erbaute Immobilie zu haben sein. Sie befindet sich auf einem gut 1.200 Quadratmeter großen Grundstück am Westrand Mecklenbecks und verfügt im rustikal eingerichteten Innenbereich über 60 Plätze für Gäste. Weitere 40 Gaststättenbesucher können es sich bei gutem Wetter im angeschlossenen Biergarten gemütlich machen. Zwei Kegelbahnen, eine Garage und 17 Stellplätze sind ebenfalls vorhanden. Darüber hinaus sind im Hotelbetrieb sechs Doppel- und ein Einzelzimmer sowie ein Ferien-Appartement vorhanden.

„Eventuell ist eine andere Nutzung möglich“, heißt es in der Immobilienbeschreibung. Doch es dürfte etliche Mecklenbecker geben, denen eine Weiterführung des Gaststättenbetriebs am Herzen liegt. „Das würde der Mecklenbecker Infrastruktur gut tun“, sagt Josef Schliemann. In gastronomischer Hinsicht sei Mecklenbeck nicht allzu gut ausgestattet, meint der christdemokratische Ratskandidat. Wenn es an der Untiedheide in Zukunft wieder eine Gaststätte gebe, so sei dies für den Ort sicherlich „ein belebender Faktor“.

Marianne Koch sieht es ähnlich: „Es wäre gut, wenn das Gasthaus erhalten bleibt“, betont die SPD-Ratsfrau, die selbst in der Nachbarschaft zu Hause ist. Sie sei früher häufiger im Landhaus Kahl zum Essen eingekehrt. Die Gaststätte sei für viele Mecklenbecker, insbesondere die Nachbarschaft von der Untiedheide, ein Anlaufpunkt gewesen, wo man sich des Öfteren, beispielsweise zum Kaffeetrinken, gerne getroffen habe.

(Thomas Schubert, WN)


 


 

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