Weitere Artikel
  • 24.07.2014, 09:29 Uhr
  • |
  • Münster / Münsterland
Geschäftsbericht BASF

Ergebnis im 2. Quartal auf Grund höherer Mengen deutlich gesteigert

Geschäftsentwicklung in den Segmenten im 2. Quartal

Im Segment Chemicals nahm der Umsatz verglichen mit dem 2. Quartal 2013 um 3 % zu. Der Absatz stieg in allen Bereichen. Ein besonders starkes Mengenwachstum verzeichnete der Unternehmensbereich Petrochemicals in Nordamerika. Niedrigere Verkaufspreise und negative Währungseffekte minderten den Umsatzanstieg. Das EBIT vor Sondereinflüssen übertraf den Wert des Vorjahresquartals um 75 Millionen € und stieg auf 570 Millionen €, vor allem durch höhere Margen bei Petrochemicals.

Der Umsatz im Segment Performance Products ging infolge negativer Währungseffekte um 3 % zurück. Bei stabilen Preisen wurden die Mengen leicht gesteigert; der Absatz nahm insbesondere in der Region Asien-Pazifik zu. Das EBIT vor Sondereinflüssen wuchs um 41 Millionen € auf 435 Millionen €. Hauptgrund hierfür waren geringere Fixkosten , unter anderem auf Grund von Restrukturierungsmaßnahmen.

Bei Functional Materials & Solutions lag der Umsatz auf dem Niveau des Vorjahresquartals. Der Absatz erhöhte sich, vor allem bei Catalysts, deutlich. Belastet wurde die Umsatzentwicklung durch negative Währungseffekte. Im Bereich Construction Chemicals führten zudem Portfoliomaßnahmen zu einem deutlichen Umsatzrückgang. Das EBIT vor Sondereinflüssen stieg um 63 Millionen € auf 356 Millionen €. Maßgeblich hierfür waren die höheren Mengen und gesunkene Fixkosten.

Im Segment Agricultural Solutions nahm der Umsatz verglichen mit dem 2. Quartal 2013 um 4 % ab. Grund hierfür waren negative Währungseffekte. Die Verkaufspreise konnten in allen Regionen angehoben werden. Die Mengen blieben stabil. Das EBIT vor Sondereinflüssen verfehlte wegen negativer Währungseffekte und höherer Forschungsaufwendungen den Wert des Vorjahresquartals um 52 Millionen € und lag bei 433 Millionen €.

Der Umsatz im Segment Oil & Gas übertraf das Niveau des Vorjahresquartals um 13 %. Insbesondere im Arbeitsgebiet Exploration & Production wuchs der Absatz stark. Auch die von Statoil erworbenen Aktivitäten in Norwegen trugen zum Umsatzanstieg bei. Bei Natural Gas Trading minderten die deutlich gesunkenen Gaspreise das Umsatzwachstum. Das EBIT vor Sondereinflüssen konnte infolge der höheren Mengen um 205 Millionen € auf 587 Millionen € gesteigert werden.

Der Umsatz von Sonstige nahm verglichen mit dem 2. Quartal 2013 um 20 % ab. Maßgeblich hierfür waren vor allem geringere Rohstoffverkäufe und eine niedrigere Anlagenverfügbarkeit. Das EBIT vor Sondereinflüssen sank um 111 Millionen € auf minus 328 Millionen €. Währungsverluste trugen dazu wesentlich bei.

Geschäftsentwicklung in den Regionen im 2. Quartal

Der Umsatz der Gesellschaften mit Sitz in Europa stieg im 2. Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1 %. Höhere Mengen in den Segmenten Chemicals, Functional Materials & Solutions und vor allem bei Oil & Gas konnten die niedrigeren Preise und negativen Währungseffekte mehr als ausgleichen. Bei Sonstige verringerte sich der Umsatz deutlich. Das EBIT vor Sondereinflüssen wuchs vor allem infolge gestiegener Beiträge des Chemiegeschäfts und von Oil & Gas um 273 Millionen € auf 1,3 Milliarden €.

In Nordamerika nahm der Umsatz in US-Dollar um 10 % und in Euro um 4 % zu. Maßgeblich hierfür war der deutlich gestiegene Absatz, insbesondere bei Chemicals und Functional Materials & Solutions. Mit 466 Millionen € lag das EBIT vor Sondereinflüssen um 19 Millionen € unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Während das Ergebnis von Chemicals sowie Functional Materials & Solutions deutlich stieg, ging das Ergebnis in den Segmenten Performance Products und Agricultural Solutions sowie bei Sonstige zurück.

In Asien-Pazifik stieg der Umsatz in lokaler Währung um 1 %, während er in Euro um 5 % abnahm. Grund hierfür waren negative Währungseffekte und leicht rückläufige Verkaufspreise. Bei Chemicals ging der Umsatz deutlich zurück. Das EBIT vor Sondereinflüssen sank um 24 Millionen € auf 172 Millionen €. Ein deutlich niedrigeres Ergebnis bei Chemicals und Agricultural Solutions trug hierzu bei.

Der Umsatz in Südamerika, Afrika, Naher Osten wuchs in lokaler Währung um 6 %, in Euro ging er um 7 % zurück. Der Absatz war leicht rückläufig. Die stark negativen Währungseffekte wurden nur teilweise durch höhere Preise kompensiert. Das EBIT vor Sondereinflüssen nahm um 9 Millionen € ab und lag bei 68 Millionen €. Maßgeblich hierfür war vor allem das Segment Oil & Gas.

(BASF)


 


 

Umsatz
EBIT
Nordamerika
Gesellschaften

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Umsatz" - jetzt Suche starten:

Entdecken Sie business-on.de: