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  • 13.06.2013, 10:32 Uhr
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  • Münster
Geschäftsbericht

Sparda-Bank Münster stellt Geschäftsbericht 2012 vor

Trotz des Zinstiefs verdient die Sparda-Bank Münster mehr. Da die Bank sich auf weitere schwierige Bankenjahre einstellen muss, schlägt der Vorstand eine Senkung der Dividende für das Geschäftsjahr 2012 vor.

Enrico Kahl ist mit der Politik der Europäischen Zentralbank unzufrieden: „Die Niedrigzinspolitik wird uns in den nächsten Jahren weiter zu schaffen machen, denn sie drückt erheblich auf die Gewinnmargen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Sparda-Bank Münster am Mittwoch in der Vertreterversammlung in Münster.

Das Geschäftsjahr 2012 sei dennoch im Rahmen der Planungen verlaufen, betonte Kahl. Für die kommenden Jahre erwarte man im Unternehmen diesen guten Kurs weiter fortsetzen zu können. Getragen durch die gute Entwicklung bei langfristigen Baufinanzierungen habe der Kreditbestand der Sparda-Bank um 4,5 Prozent auf 1,56 Milliarden € zugelegt.

Auch die Kundeneinlagen wuchsen nach Angaben des Geldhauses um 2,2 Prozent oder 37,4 Millionen €. „Der Trend ging eindeutig weiter hin zu kurzfristigen Geldanlagen“, beschrieb Kahl die Prioritäten der Kunden. Auf Lockangebote und Kampfkonditionen habe man bewusst verzichtet, daher sei dieser Zuwachs durchaus erfreulich, so der Vorstandschef. Unter dem Strich lag der Gewinn nach Steuern 2012 bei 3,84 Millionen € – ein Zuwachs um 5,3 Prozent.

Die Ausschüttung an die Mitglieder wurde dennoch gesenkt: Da die Bank sich weiter auf schwierige Bankenjahre einstellen müsse, schlug der Vorstand der Vertreterversammlung vor, für das Geschäftsjahr 2012 eine Dividende von lediglich vier Prozent zu zahlen (Vorjahr: fünf Prozent).

(Redaktion)


 


 

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