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  • 27.02.2015, 08:39 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Geschäftsbericht und Ausblick

BASF steigert Ergebnis im 4. Quartal und im Gesamtjahr 2014

Entwicklung der Segmente

Bei Chemicals ist der Umsatz im 4. Quartal preis- und mengenbedingt um 3 % auf 4,1 Milliarden € zurückgegangen. Das EBIT vor Sondereinflüssen stieg um 70 Millionen € auf 580 Millionen €, vor allem auf Grund höherer Beiträge von Petrochemicals. Im Gesamtjahr lag der Umsatz des Segments Chemicals mit 17,0 Milliarden € auf dem Niveau des Vorjahres. Gesunkene Verkaufspreise in allen Bereichen wurden durch einen höheren Absatz, insbesondere bei Petrochemicals, kompensiert. Das EBIT vor Sondereinflüssen übertraf mit 2,4 Milliarden € den Wert des Jahres 2013 um 185 Millionen €. Deutlich gesteigerte Beiträge von Petrochemicals und Intermediates waren hierfür maßgeblich. Im Bereich Monomers ging das Ergebnis dagegen margenbedingt deutlich zurück.

Im Segment Performance Products lag der Umsatz mit 3,7 Milliarden € leicht über und das EBIT vor Sondereinflüssen mit 217 Millionen € auf dem Niveau des 4. Quartals 2013. Im Gesamtjahr nahm der Umsatz um 1 % auf 15,4 Milliarden € ab. Trotz eines sich im Jahresverlauf eintrübenden Marktumfelds stieg der Absatz bei stabilen Preisen, wodurch die negativen Währungseffekte nahezu kompensiert werden konnten. Das EBIT vor Sondereinflüssen verbesserte sich gegenüber 2013 um 90 Millionen € und erreichte 1,5 Milliarden €. Hauptgrund hierfür waren die unter anderem durch Restrukturierungsmaßnahmen gesunkenen Fixkosten .

Bei Functional Materials & Solutions stieg der Umsatz im 4. Quartal wegen höherer Mengen und positiver Währungseinflüsse um 8 % auf 4,4 Milliarden €. Das EBIT vor Sondereinflüssen ging um 18 Millionen € auf 220 Millionen € zurück. Im Gesamtjahr führte ein signifikant höherer Absatz, vor allem von Produkten für die Automobilindustrie, zu einem Umsatzanstieg um 3 % auf 17,7 Milliarden €. Gegenläufig wirkten negative Währungseffekte. Die Preise waren insgesamt stabil. Das EBIT vor Sondereinflüssen erhöhte sich durch einen deutlichen Anstieg bei Catalysts und Coatings um 127 Millionen € auf 1,2 Milliarden €.

Im 4. Quartal stieg der Umsatz im Segment Agricultural Solutions insbesondere infolge höherer Mengen um 25 % auf 1,1 Milliarden €. Das EBIT vor Sondereinflüssen wuchs um 56 Millionen € auf 123 Millionen €. Im Gesamtjahr übertraf der Umsatz bei Agricultural Solutions mit 5,4 Milliarden € den Wert des Jahres 2013 trotz negativer Währungseinflüsse um 4 %. Ein starkes Geschäft in Europa und Nordamerika und eine höhere Nachfrage nach Fungiziden und Herbiziden waren hierfür maßgeblich. Gesunkene Preise für Agrarprodukte infolge der guten Ernten des Vorjahres belasteten das Geschäft allerdings erheblich. Negative Währungseffekte, rückläufige Margen infolge eines ungünstigeren Produktmixes und höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sowie Produktion und Vertrieb führten zu einem Rückgang des EBIT vor Sondereinflüssen um 113 Millionen € auf 1,1 Milliarden €. Dennoch erzielte BASF nach 2013 das bisher zweitbeste Jahresergebnis im Segment Agricultural Solutions.

Im Segment Oil & Gas konnten kräftig gestiegene Mengen im 4. Quartal die deutlich niedrigeren Öl- und Gaspreise nicht ausgleichen. Der Umsatz ging um 3 % auf 4,0 Milliarden € zurück. Mit 347 Millionen € lag das EBIT vor Sondereinflüssen um 155 Millionen € unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Im Gesamtjahr wuchs der Umsatz vor allem durch höhere Mengen im Gashandelsgeschäft um 2 % auf 15,1 Milliarden €. Die signifikant gesunkenen Öl- und Gaspreise schwächten das Umsatzwachstum ab. Im Arbeitsgebiet Exploration & Production führten die von Statoil erworbenen Aktivitäten in Norwegen zu einem positiven Portfolioeffekt. Das EBIT vor Sondereinflüssen nahm auf Grund leicht gesunkener Beiträge beider Arbeitsgebiete um 61 Millionen € auf 1,8 Milliarden € ab. Der Jahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter ging um 266 Millionen € auf 1,5 Milliarden € zurück.

Der Umsatz von Sonstige fiel im 4. Quartal um 37 % auf 700 Millionen €. Das EBIT vor Sondereinflüssen verbesserte sich um 86 Millionen € auf minus 28 Millionen €. Im Gesamtjahr sank der Umsatz bei Sonstige um 14 % auf 3,6 Milliarden €. Grund hierfür war im Wesentlichen eine niedrigere Anlagenverfügbarkeit infolge des Ausfalls einer Anlage in der Joint Operation Ellba C.V. in Moerdijk/Niederlande. Das EBIT vor Sondereinflüssen verbesserte sich um 52 Millionen € und lag bei minus 566 Millionen €. Die Auflösung von Rückstellungen für das Long-Term-Incentive-Programm und ein verbessertes Währungsergebnis wurden teilweise durch geringere Ergebnisbeiträge der Sonstigen Geschäfte kompensiert.

(BASF)


 


 

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