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  • 20.02.2015, 09:15 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Gestiegene Kosten

Brötchen und Briefmarken sind teurer geworden

Natürlich hängen die Bäcker die Erhöhung ihrer Brötchenpreise um ein bis zwei Cent nicht an die große Glocke. Kaum jemand hat darum die Preisanhebung zum Jahresbeginn für verschiedene Produkte in einigen Bäckereien auch bemerkt. Auch die Post hat beispielsweise den Briefmarkenpreis für einen Standardbrief von 60 auf 62 Cent erhöht, was ebenfalls nicht an die große Glocke kam.

Trotzdem unterliegen die Brötchenpreise erheblichen Schwankungen. Kaum ein Verbraucher weiß, wie viel Cent zurzeit das einfache Brötchen tatsächlich kostet. Obermeister Georg Krimp­hove spricht von einer Mischkalkulation in den Unternehmen. Dabei wirke sich unter anderem die Erhöhung der Löhne aus und die Verteuerung von Rohstoffen. Gestiegene Energiekosten spielten momentan weniger eine Rolle, häufig seien Betriebe mit langfristigen Verträgen gebunden, so Krimphove.

Sehr zum Ärger von Kunden zog die Post zum Jahresbeginn erneut ihre Gebühren für Briefmarken an. Der Standardbrief von bis zu 20 Gramm muss jetzt mit einer 62-Cent-Marke auf die Reise geschickt werden. Ein Kompaktbrief für einen dickeren und schwereren Brief bis 50 Gramm dagegen „nur“ noch mit 85 Cent. Diese Marke kostete bisher 90 Cent. Postkunden sind dennoch verärgert: „Was sollen wir jetzt mit den alten Marken anfangen?“ Post-Sprecher Ernzer weiß Rat: Entweder sie schenken der Post fünf Cent oder verkleben die 90-Cent-Marken , wenn ein Porto von 1,45 Euro fällig wird. Ungültig werden sie nicht.

(WN)


 


 

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