Weitere Artikel
  • 12.11.2013, 10:09 Uhr
  • |
  • Münsterland / Kreis Borken
Gigaset-Zwischenbilanz

Telefonhersteller weiter in den roten Zahlen

Der Telefonhersteller Gigaset macht weiter Verlust. Das Münchner Unternehmen, das sein Hauptwerk in Bocholt hat, schaffte es aber seine rote Zahlen im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2013 weiter zu verkleinern.

Der Konzernfehlbetrag sei im Zeitraum Juli bis September in den fortgeführten Geschäften auf 3,8 Millionen € geschrumpft, nachdem das Minus im Vorjahresquartal noch bei 13,3 Millionen €  gelegen habe, teilte Gigaset mit.

Das Unternehmen – ehemals Teil des Siemens-Konzerns – leidet in seinem klassischen Geschäft mit Schnurlostelefonen unter dem schrumpfenden Markt. Der neue Eigner Goldin Fund will Gigaset auch für den Smartphone- und Tablet-Markt fit machen.

Im vergangenen Jahr hatte Gigaset beschlossen, seine Belegschaft im Rahmen eines Effizienzprogramms um 309 auf unter 1.400 Beschäftigte abzuspecken. Allein in Bocholt wurden mehr als 200 Arbeitsplätze abgebaut. Das deutlich geringere Geschäftsvolumen zeigt sich in der Quartalsbilanz am deutlichen Umsatzrückgang von 90,4 auf nur noch knapp 77 Millionen € .

(Jürgen Stilling)


 


 

Bilanz
Verluste
Gigaset
Beschäftigte
Finanzen

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Bilanz" - jetzt Suche starten:

Entdecken Sie business-on.de: