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  • 07.04.2015, 08:01 Uhr
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  • Münster / Münsterland
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Goldbeck wächst mit System und Services

2014 in Region Münster-Osnabrück 14 Bürogebäude und Hallen errichtet

Systembau und eigene industrielle Fertigung sind die Fundamente des Erfolgs der Goldbeck GmbH. 2014 hat das Generalunternehmen in der Region Münster –Osnabrück 14 Logistik-, Produktionshallen und Bürogebäude errichtet. Immer wichtiger werden Services wie Gebäude- und Energiemanagement.

2003 war die Münsteraner Niederlassung des Bielefelder Familienunternehmens Goldbeck mit drei Mitarbeitern als Geschäftsstelle gegründet worden. Heute entwickelt und realisiert der Standort mit 24 Architekten, Ingenieuren, Bauleitern und Vertriebsexperten je zur Hälfte Bürogebäude und Industriehallen. Zu den aktuellen Referenzprojekten gehören die DHL-Umschlagshallen in Münster und Osnabrück, das Bürogebäude des Finanzdienstleisters PMA in Münster oder ganz aktuell das Innovationscenter des Fahrradschloß-Herstellers Trelock mit 2200 Quadratmetern Labors und Forschungsräumen.

Kommt es zum Auftrag, beliefern sechs Goldbeck-eigene Fertigteil- und Stahlwerke sowie eine eigene Fassadenproduktionen, die inklusive Montage 1000 Facharbeiter beschäftigen, die Baustellen. Die konfektionierten Systembauteile, werden auftragsbezogen produziert und per Lkw direkt auf die Baustelle geliefert. Dies reduziert die Bauzeiten teils auf fünf Monate.

„Damit sinkt die Belastung durch Schmutz und Lärm deutlich,“ sagt Niederlassungsleiter Dirk Klöpper, der die Sensibilitäten von Bauherren und Anliegern kennt. Der Standort Münster ist einer von bundesweit 30, mit denen Goldbeck den Markt erschließt und immer mehr diversifiziert . Im jüngsten Geschäftsjahr erzielten 3600 Mitarbeiter mit 393 Projekten 1,57 Mrd. Euro Umsatz, davon ein Fünftel im Ausland.

Längst gehören neben Parkhäusern auch Altenheime, Kindertagesstätten und Hotels ins Repertoire. Das jährliche Wachstum um rund 17 Prozent resultiert auch aus Bauen im Bestand, Solar-Anlagen auf Hallen und Freiflächen, Gebäudemanagement und öffentlich-privaten Kooperationen. Hier baut Goldbeck etwa Schulen und Sporthallen und betreibt diese technisch 20 bis 30 Jahre im Auftrag der öffentlichen Hand, wie aktuell in Münster praktiziert.

„Investoren wollen immer häufiger Komplettservice“

„Die Gebäudekomplexität steigt und die Investoren wollen immer häufiger Komplettservice“ beschreibt Klöpper diesen Trend. Die Wertschöpfung im eigenen Haus von der Planung bis zum Bau reicht von Parkhäusern mit 80 Prozent über Büros mit 40 Prozent bis zur Logistikhalle mit 25 Prozent.

Fremdleistungen vergibt Goldbeck überwiegend an regionale Nachunternehmer, wodurch heimische Arbeitsplätze gesichert und teils neu geschaffen werden. Die Bauherren – zu 80 Prozent inhabergeführte Mittelständler - investieren typischerweise eine bis fünf Millionen Euro, in Einzelfällen auch mehr als 20 Millionen.

Klöpper, seit 2007 bei Goldbeck, erhält mittlerweile rund 50 Prozent seiner Aufträge über Empfehlung, zehn Prozent als Folgeauftrag. Der Rest geht noch immer über kompetente Akquise und Überzeugungsarbeit. Der 38-jährige Bauingenieur: „Dass wir mit eigenen Architekten bauen, erhöht die Kostensicherheit.“ Zwar erschwere die restriktive Baulandausweisung in NRW und Niedersachsen manches Bauvorhaben, andererseits sei die Konjunktur mit vielen dynamisch wachsenden Unternehmen positiv.

(Goldbeck GmbH)


 

 

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