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  • 30.10.2013, 13:59 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Grenzen überwinden

Städtedreieck MONT hat Europa fest im Visier

Kooperationen ausbauen, Hemmnisse abbauen, Grenzen überwinden und das im engen Schulterschluss mit der EUREGIO: Das war die klare Botschaft im Spitzengespräch MONT (Münster, Osnabrück, Netwerkstadt Twente), zu dem Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe ins Krameramtshaus eingeladen hatte.

Dort begrüßte er neben den schon langjährigen MONT-Partnern Peter den Oudsten, Bürgermeister in Enschede, und Sander Schelberg, Bürgermeister in Hengelo, auch den neuen Oberbürgermeister von Osnabrück, Wolfgang Griesert. Erstmals nahm mit Henk Blok auch ein Vertreter der Gemeinde Almelo teil. Die EUREGIO, ein wichtiger Kooperationspartner der MONT-Städte, wurde durch die Geschäftsführerin Dr. Elisabeth Schwenzow vertreten.

Im Mittelpunkt des Gespräches stand das Ziel, MONT als Innovationsraum und Wissensregion mit optimaler Erreichbarkeit in Europa zu etablieren. Im Bereich "Klimaschutz und Energieeffizienz" wollen die Partner durch gezielte Bündelung der in den Städten vorhandenen Konzepte eine Vorreiterrolle einnehmen. Oberbürgermeister Lewe ist davon überzeugt, dass der gemeinsame Auftritt ein Türöffner in Brüssel sein wird. "MONT ist Europa im Kleinen und damit ein gelebtes Beispiel für die europäische Zusammenarbeit." Das ist insbesondere mit Blick auf die europäische Förderung ab 2014 wichtig. Dann soll nach den Vorschlägen der Europäischen Kommission die europäische territoriale Zusammenarbeit gestärkt werden. Dr. Elisabeth Schwenzow unterstützt und begrüßt die Kooperation ausdrücklich und sieht die MONT-Städte als wichtige Partner, die die Kraft haben, die Region mit nach vorn zu entwickeln und dabei als Initiatoren und Motoren von Projekten auftreten.

Gesetzliche Hürden überwinden

In der konkreten Projektarbeit stößt die europäische Dimension allerdings oft auch an Grenzen. Zu unterschiedlich sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die institutionellen Strukturen. Hier setzen die MONT-Partner an: In Zusammenarbeit mit den Hochschulen möchten sie klären, welche Hürden überwunden werden müssen, damit ein Europa der Institutionen zusammenwachsen kann.

Auch der Ausbau der Kooperation unter den Hochschulen Münster, Osnabrück, Twente ist ein wichtiges Ziel, denn hier gibt es schon eine lange Tradition, die unter dem Label ‚Wissensregion MONT’ fortgeführt und ausgebaut werden soll.

Fest steht für die Stadtspitzen: "Unsere unterschiedlichen Herangehensweisen sind kein Hindernis. Entscheidend ist, etwas gemeinsam zu wollen. Dann können wir auf unserem Weg der kleinen Schritte auch Fernziele wie zum Beispiel die energieautarke MONT-Region 2050 anstreben."

(Stadt Münster)


 


 

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