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  • 20.11.2015, 07:30 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Grenzenloses Effizientes Produzieren

Netzwerk GEP startet mit 100 deutschen und niederländischen Betrieben

Die grenznahe Kooperation von deutschen und niederländischen Unternehmen ausbauen, Ressourcenverbräuche reduzieren und die Wettbewerbsfähigkeit steigern – das sind die Ziele des neuen Netzwerkes Grenzenloses Effizientes Produzieren (GEP) in der Euregio, das die Handwerkskammer Münster, das niederländische Technologiezentrum Stodt und der Landkreis Grafschaft Bentheim am Donnerstag (19. November) in Vreden starteten.

„Betriebe und deren wirtschaftlicher Erfolg stehen im Mittelpunkt des Netzwerkes GEP“, brachte Handwerkskammer-Präsident Hans Hund die künftigen Aktivitäten auf den Punkt. Nur wer verantwortungsvoll mit Energie, Rohstoffen und Nutzflächen umgehe, verschaffe sich Wettbewerbsvorteile und sichere seinen wirtschaftlichen Vorsprung. „Genau das will das Netzwerk GEP in unserer Region voranbringen“, so Hund.

Das bis Mitte 2019 laufende Projekt richtet sich an Betriebe aus Handwerk und Industrie, die in der Metall-, Kunststoff- und Holzverarbeitung tätig sind und nachhaltige Produktionslösungen anbieten. Über das Netzwerk erhalten sie die Möglichkeit, mit anderen Unternehmen aus der Region strategische Partnerschaften aufzubauen und ihre Wertschöpfung zu erhöhen.

Schon über 100 Betriebe aus der niederländischen Grenzregion, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen haben ihre Mitwirkung zugesagt. „Darin sehe ich ein klares Zeichen, dass wir mit dem Netzwerk GEP genau da ansetzen, wo die Unternehmen Zukunftschancen sehen“, unterstrich Hund.

Beim Auftakt informierten die Projektpartner im Maschinenbaubetrieb Wilhelm Severt über Lean-Management, Ressourceneffizienz und Digitalisierung als Möglichkeiten zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.

Die Handwerkskammer Münster fördert seit zehn Jahren Unternehmen in der deutsch-niederländischen Grenzregion. Das Netzwerk GEP ist ein Nachfolgeprojekt des 2008 gestarteten Netzwerks „GMA – Grenzenloser Maschinen- und Anlagenbau“. Das Interreg-Programm „Deutschland-Nederland“ fördert GEP mit rund 2,5 Millionen Euro. Die Projektkoordination liegt bei der Handwerkskammer. Interessierte Betriebe können sich dort an Mario Heinemann wenden, Telefon 0251 5203-206.

(HWK Münster)


 


 

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