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  • 09.11.2012, 15:48 Uhr
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  • Kreis Borken
Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Chancenatlas bietet Potential für deutsch-niederländische Kooperationen

Im Rahmen der Konferenz „Grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Kreis Borken und der Regio Achterhoek" präsentierte das Niederländisches Innenministerium den "Chancenatlas".

108 km gemeinsame deutsch-niederländische Grenze sollen auch künftig für eine intensive Zusammenarbeit genutzt werden. Mit diesem Anspruch trafen sich jetzt über fünfzig Reprasentanten von Kommunen und Institutionen, darunter Landrat Dr. Kai Zwicker, viele Bürgermeister und Mandatsträger aus dem Kreis Borken und der Regio Achterhoek, um im Restaurant „Kloppendiek" in Vreden-Zwillbrock neue Perspektiven zur weiteren grenzüberschreitenden Kooperation auszuloten. Im Rahmen dieser Konferenz präsentierte Simone Barel, Vertreterin des niederländischen Innenministeriums, im Beisein des niederländischen Generalkonsuls, Dr. Henk Voskamp, die Ergebnisse des Projektes „Atlas der Chancen für die Grenzregion Achterhoek-Borken".

Diese Initiative geht zurück auf die alljährliche deutsch-niederländische Bürgermeister-Konferenz, die dieses Jahr am 13. Juni in Winterswijk stattfand. Dort trafen sich die Amtskolleginnen und -kollegen aus dem Kreis Borken und der Regio Achterhoek, um über gemeinsame Projekte nachzudenken.

Auf 150 Seiten erläutern die Autoren des „Atlas der Chancen für die Grenzregion Achterhoek-Borken" Vorschläge und Strategien, mit denen die Nachbarregionen enger zusammenrücken können. Ein Ziel ist die gegenseitige Stärkung der regionalen Wirtschaftskraft. Auch Aufgabenstellungen, die sich aus dem steigenden Durchnittsalter der niederländischen und deutschen Bevölkerung ergeben, widmeten sie sich.

Ergänzend zum Chancenatlas wurden in der Untersuchung „Economische vitalitiet Achterhoek" die Bereiche Arbeitsmarkt, Bildung und Pflege stärker unter die Lupe genommen. Dazu steuerten Experten, u.a. Elisabeth Büning (Leiterin des Bildungsbüros des Kreises Borken), Dr. Heiner Kleinschneider (Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises) und Dr. Gerd Eckstein (EU-Koordinator des Kreises) ihr Know-how bei.

Die präsentierten Ergebnisse sorgten anschließend für einen intensiven Austausch. Dr. Kai Zwicker, Landrat des Kreis Borken, resümierte: „Der Chancenatlas zeigt vielversprechende Ansätze, die es nun zu konkretisieren gilt. Sowohl der Kreis Borken als auch die Regio Achterhoek können von maßgeschneiderten Kooperationen gemeinsam profitieren." Einig waren sich die Konferenzteilnehmer darin, dass das Treffen der Einstieg in eine noch intensivere Zusammenarbeit sein soll.

(Redaktion)


 


 

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