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  • 13.04.2015, 12:17 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Größtes Radrennen in NRW

10. Sparkassen-Münsterland-Giro ist rekordverdächtig

"Toi toi Teuto." Unter diesem Motto präsentiert sich der Sparkassen-Münsterland-Giro zum Jubiläum von seiner bergigen Seite. Die zehnte Auflage des Rennens, das zuletzt eindrucksvoll die Ambitionen Münsters als Etappenort der Tour de France unterstrichen hat, führt am 3. Oktober 2015 in den Norden des Münsterlandes und verspricht für Profis wie Hobbysportler eine abwechslungsreiche wie anspruchsvolle Strecke.

Im Mittelpunkt steht der Teutoburger Wald, wo in Ibbenbüren auch der Start des Profirennens erfolgt. Die neuen Strecken wurden jetzt in Münster vorgestellt - mit drei Distanzen für Hobbyfahrer von 60 bis 140 Kilometern Länge sowie dem etwas über 200 Kilometer langen Rennen der Profis setzen die Verantwortlichen dabei auf das bewährte Konzept.
Radsport-Weltverband wertet Münsterland-Giro auf

"Der Sparkassen-Münsterland-Giro hat sich zu einem der bedeutendsten Radsportevents in Deutschland entwickelt. Das Rennen ist ein Prestigeobjekt der Region", so Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe, der als passionierter Radfahrer schon selbst als "Jedermann" an den Start gegangen ist. Erstmals wird der Giro 2015 in der Kategorie "HC", der höchsten Kategorie unterhalb der Rennen der WorldTour und der Tour de France geführt. "Das bestätigt unseren Weg: Das Münsterland als Veranstaltergemeinschaft hat in den vergangenen Jahren vieles richtig gemacht", so Lewe. "Sowohl von der Größe als auch von der Qualität der Veranstaltung kann sich der Sparkassen-Münsterland-Giro mittlerweile mit den ganz großen Rennen nicht nur in Deutschland, sondern europaweit messen. Das wird sich auch in der Besetzung des Fahrerfeldes spiegeln."

Jeweils zwei Kreise sind Gastgeber

Im zweiten Jahr des "neuen" Sparkassen-Münsterland-Giro, der sich alle zwei Jahre wiederholende Strecken in jeweils zwei Gastgeberkreisen vorsieht, gibt es für die Streckenplaner im Kreis Warendorf noch eine Zwischenlösung. "Der Bau der neuen Emsflugbrücke in Telgte macht uns 2015 noch einen Strich durch die Rechnung", erklärt Dr. Olaf Gericke, Landrat des Kreises Warendorf. "Ich begrüße das neue Streckenkonzept sehr. Es steigert die Identifikation mit dem Rennen weiter." Diesmal kann der Kreis Warendorf baustellenbedingt nur mit zwölf Kilometern an der Strecke beteiligt sein. Landrat Gericke: "Umso mehr freue ich mich schon jetzt auf 2017. Dann geht‘s dann wohl auch wieder in die Beckumer Berge und durch die Stromberger Schweiz."

Rundkurs durch den Teutoburger Wald

In diesem Jahr wird dafür fast der gesamte Kreis Steinfurt durchfahren. "Die Strecken sind geprägt von flachen Passagen, wie fürs Münsterland typisch, und einigen kurzen, aber nicht zu unterschätzenden Anstiegen im Teutoburger Wald", kündigt Dr. Martin Sommer an, der Kreisdirektor des Kreises Steinfurt. "Es wäre ja auch schade, wenn die Chance für einen Besuch im Teutoburger Wald nicht genutzt würde. Die beiden langen Jedermannrennen kommen auf jeden Fall in den Genuss, und die Profis können sich auf einen hochinteressanten Rundkurs mit einigen Höhenmetern freuen. Die Streckenführung ist sehr attraktiv und kommuniziert die Sehenswürdigkeiten großer Teile des Kreises Steinfurt."

Profis starten in Ibbenbüren

Starten wird das Profirennen in Ibbenbüren. Die Stadt war unter anderem bereits Gastgeber der internationalen Juniorenrundfahrt Sparkassen-Münsterland-Tour. "Wir können also einige Erfahrung mitbringen und freuen uns auf den Start", so Bürgermeister Heinz Steingröver. "Ibbenbüren ist eine Stadt des Sports und der Bewegung. Wir sind Heimat einer vitalen, vielfältigen und erfolgreichen Sportszene."

Sparkassen-Münsterland-Giro bestätigt Sponsoren

"Der Sparkassen-Giro ist ein echter Volltreffer für unsere im besten Sinne fahrradverrückte Region. Die Mischung aus Profisport, Jedermannrennen und Volksfest mit den Fetten Reifen & Co. machen ihn zu einem einzigartigen Radsportereignis, das weit über die Grenzen des Münsterlandes hinaus eine besondere Strahlkraft entfaltet", stellt Markus Schabel fest, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Münsterland Ost. "Beim Giro findet jeder seine persönlichen Highlights - ob es der sportliche Erfolg ist oder einfach die tolle Atmosphäre und die besondere Stimmung entlang der Strecke. Über die Erfolgsgeschichte, die der Giro in den vergangenen Jahren geschrieben hat, freuen wir uns als Förderer der ersten Stunden sehr. Der zehnte Geburtstag ist ein Gemeinschaftserfolg für alle, die vom Streckenposten bis zum Orga-Team an der Realisierung mitwirken. Da gilt jedem Einzelnen unser besonderes Dankeschön!", so der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Münsterland Ost.

Entsprechend wird das Rennen am 3. Oktober auch im Kreis Steinfurt Heimspiel haben. "Wer diesen Kreis kennt, der weiß, welche Bedeutung das Radfahren für unsere Region hat", sagt Reiner Langkamp, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Steinfurt. "Ob Profi oder Hobby-Sportler, Familien, Erwachsene, Kinder und Touristen - fast jeder nutzt das Fahrrad für viele verschiedene Gelegenheiten." Wer sportlich unterwegs sein will, sollte das nördliche Münsterland aber nicht unterschätzen: "Die Teilnehmer des Sparkassen-Münsterland-Giro können sich auf ein perfektes Streckenprofil freuen, mit schnellen Geraden, aber auch mit einigen ordentlichen Steigungen im Altkreis Tecklenburg", kündigt Langkamp an.


 


 

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