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  • 15.05.2013, 11:55 Uhr
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  • Münster & Münsterland
Große Unterschiede bei Firmen

Optimismus und Wachstum in der regionalen Textilbranche

Die Textil- und Bekleidungsunternehmen im Nordwesten Deutschlands stehen gut da: Wie der Verband der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie (Münster) am Dienstag mitteilte, blicken die Branchenfirmen in Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Bremen und Hamburg insgesamt optimistisch in die Zukunft.

Ein leichtes Umsatzplus erwarten die Firmen 2013, ergab eine Umfrage des Verbandes unter seinen 270 Mitgliedsunternehmen. Die Beschäftigtenzahl soll gleichzeitig stabil bleiben.

Im vergangenen Jahr hat die Region überdurchschnittlich gut abgeschnitten. Während die Unternehmen bundesweit einen Umsatzrückgang von etwa einem Prozent hinnehmen mussten, hätten sie in Deutschlands Nordwesten um zwei Prozent zugelegt, teilte der Präsident des Verbandes, Dr. Wilfried Holtgrave, mit. Allein im Münsterland haben 2012 nach Verbandsangaben insgesamt 110 Betriebe mit gut 10 000 Beschäftigten einen Umsatz von fast 2,1 Milliarden € erzielt.

Die positive Entwicklung ist laut Holtgrave vor allem exportgetrieben. „Zwar sitzen für die meisten unserer Unternehmen derzeit die wichtigsten Kunden noch in Deutschland, die Entwicklung geht aber klar in Richtung EU“, so der Verbandspräsident. Wachstumschancen sähen viele Unternehmen auch in Osteuropa.

Der positive Gesamteindruck verstelle aber den Blick auf die sehr unterschiedliche Situation in den einzelnen Unternehmen, erklärte Holtgrave. Es gebe durchaus Unternehmen, die noch unter den Auswirkungen der Krise litten. Die Heterogenität der Branche spiegele sich auch in sehr unterschiedlichen Geschäftsmodellen wider, hieß es weiter.

(Jürgen Stilling)


 


 

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